Zeitverschlusssysteme

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Begriff aus der Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift UVV "Kassen" (BGV C9 / GUV-V C9) der gesetzlichen Unfallversicherer in Deutschland.

Zeitverschlussbehältnisse werden in Kreditinstituten eingesetzt, wo die UVV "Kassen" die Einhaltung bestimmter Sperrzeiten verlangt. Sie müssen durchbruchhemmend ausgeführt sein, sodass vor Ablauf der Sperrzeit ein Öffnen auf einfache Weise nicht möglich ist. Sie müssen so eingebaut oder aufgestellt sein, dass Unbefugten ein unmittelbarer Einblick und eine Wegnahme verwehrt ist. Die Zeitverschlusssysteme müssen für die verschiedenen Anwendungsfälle programmierbar sein. Programmierte Sperrzeiten dürfen nicht auf einfache Weise verändert werden können (also zum Beispiel nur mit speziellen Schlüsseln oder nach Entfernen von Verkleidungen mit Werkzeug).

In den Durchführungsanweisungen zu § 32 der UVV "Kassen" werden in einer umfangreichen Tabelle - abhängig von den jeweils realisierten Sicherungen - die Höchstbeträge und Sperrzeiten für zeitverzögerte Tagestresore, für Behältnisse mit zeitlich gestaffelter Betragsfreigabe und für Beschäftigtenbediente Banknotenautomaten (BBA) festgelegt . Die vollständige Tabelle ist beim Stichwort UVV Kassen wiedergegeben.

Siehe auch



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