Video-Brand-Früherkennung

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Durch Digitalisieren und Analysieren der Videosignale von konventionellen Überwachungskameras können Brandsituationen frühzeitig erkannt werden. Dabei werden die digitalen Videobilder mit speziellen Algorithmen ausgewertet, um Rauch oder Feuer im Videobild zu erkennen. Solche Systeme verarbeiten als Input die Signale von normalen Video-Überwachungskameras und können als redundante Ergänzung zu konventionellen Brandmeldezentralen eingesetzt werden.

Benutzeroberfläche eines Video-Brand-Früherkennungs-Systems (Grafik: Securiton)

Gute Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie für Feuer und Rauch einen Voralarm und einen Alarm unterscheiden können und dass der Pegel (Auslöseschwelle) einstellbar ist. Ein wichtiges Qualitätskriterium ist dabei die Fehlalarmsicherheit, d.h. Bewegungen von Personen, Fahrzeugen, Scheinwerfern usw. dürfen keinen Alarm auslösen.

Video-Brand-Früherkennungs-Systeme können Brandmeldezentralen nicht ersetzen, da es bis heute keine Normen und Prüfvorschriften für derartige Systeme gibt. In einem Straßentunnel, der z.B. mit einem Brandmelde-Wärmekabel geschützt ist, stellt diese Brand-Früherkennung eine sinnvolle Ergänzung für die schnelle Erkennung von Rauch oder Feuer dar.

Weitere Applikationen für solche Systeme sind Anwendungen in der Industrie, Überwachung von großen Hallen, bei der Energieerzeugung in Kraftwerken sowie in Parkhäusern.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 24. Oktober 2011 um 14:57 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Werner Straumann.