K-EINBRUCH

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Siegel der Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH
Zusammen mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen hat die Polizei im Herbst 2012 die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH gestartet mit dem Ziel, die Bevölkerung noch intensiver als bisher für eine wirksame Einbruchsprävention zu sensibilisieren. Der Grund: Nach jahrelangem Rückgang steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche seit 2009 kontinuierlich an. Mit der Kampagne sollen auch diejenigen erreicht werden, für die der Einbruchschutz bislang kein Thema war. Schirmherr der Initiative ist Bundesinnenminister Horst Seehofer. Kristina Vogel, Olympiasiegerin im Teamsprint Bahnradfahren und Polizistin bei der Bundespolizei, ist K-EINBRUCH-Botschafterin.

Kern der Kampagne ist der Internetauftritt http://www.k-einbruch.de mit produktneutralen Informationen, einem "interaktiven Haus" mit Tipps zu geeigneten Sicherheitsmaßnahmen und einem umfangreichen Pressebereich. Eingestellt sind außerdem ein Grußwort des Schirmherrn sowie ein Spot von K-EINBRUCH-Botschafterin Kristina Vogel. Unter der Rubrik "Partner" finden die Besucher der Seite das K-EINBRUCH-Netzwerk, das immer weiter geknüpft wird. Die hier mit ihrem Logo aufgeführten Verbände und Firmen unterstützen die Initiative und weisen auf ihren Websites auf die Kampagne hin. Im Gegenzug gelangt man vom Netzwerk auf die Seiten der Unterstützer. Aktuelle Informationen zu möglichen staatlichen Fördermaßnahmen unter http://www.k-einbruch.de/foerderung

Tag des Einbruchschutzes

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Kampagne ist der "Tag des Einbruchschutzes". Unter dem Motto "Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit" findet dieser jährlich am Tag der Zeitumstellung statt, wenn die mitteleuropäische Sommerzeit endet. Die dadurch gewonnene zusätzliche Stunde sollen die Bürger nutzen, sich über Einbruchschutz zu informieren und darüber nachzudenken, die Sicherheitsempfehlungen der Polizei in ihrem Alltag umzusetzen. Auch die große Zahl von Veröffentlichungen in Print- und Onlinemedien zeigt, wie stark das Interesse an wirksamen Maßnahmen zum Einbruchschutz ist und dass das Konzept des "Schneeballsystems", also die Kampagne über die unterschiedlichen Strukturen der Partner bekannt zu machen, aufgegangen ist.


Die K-EINBRUCH-Medien

Postkarte der Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH
Um der Kampagne ein einheitliches Gesicht zu geben und bei der Zielgruppe einen Wiedererkennungseffekt zu erreichen, wurde ein an ein Polizeisiegel angelehntes Logo entwickelt, welches allen Kooperationspartnern zur Verfügung steht und das individuell, z. B. auf Broschüren, Plakaten oder Websites eingesetzt werden kann. Zur Bewerbung von K-EINBRUCH wurden Plakate, Postkarten, Aufkleber, Informationsblätter, Fülleranzeigen und Linkbanner produziert, die ebenfalls alle Partner nutzen können. Auf den Tag des Einbruchschutzes machen die Partner mit einem so genannten Störer, einem auffälligen grafischen Element, aufmerksam. Das Motiv der Kampagne – ein von Einbrechern heimgesuchtes Zimmer, bei dem die Terrassentür offensteht, mit dem aufgesprühten "Hinweis" "Tür war gekippt!" – belegt die polizeiliche Erfahrung, dass Einbrecher häufig Gelegenheitstäter sind. Der Hinweis "Tür war gekippt!" ist dabei ein eindeutiger Fingerzeig auf das leichtsinnige Verhalten sorgloser Bürger und soll bewirken, dass sich jeder seiner Eigenverantwortung bewusst wird und sich mit dem Thema Einbruchschutz befasst.

Schon durch einfache Maßnahmen kann jeder etwas zu seiner Sicherheit beitragen. Die wichtigsten Sicherheitstipps der Polizei lauten:

  • Schließen Sie Ihre Tür immer ab.
  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren.
  • Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.
  • Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit.

Es kommt aber nicht nur allein auf das richtige sicherheitsbewusste Verhalten an. Auch einfache bauliche und technische Maßnahmen können das Einbruchsrisiko bereits erheblich reduzieren.


Kurzfilmreihe zur Einbruchsprävention

Für die Initiative K-EINBRUCH wurde außerdem eine YouTube-Serie "Die Elster. Ein Profi-Einbrecher packt aus" entwickelt. Damit geht die Polizeiliche Kriminalprävention ungewöhnliche neue Wege, um unterhaltsam über die Möglichkeiten der Einbruchsprävention zu informieren und das Gefahrenbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu schärfen.

Die dokumentarisch angelegte Serie begleitet den fiktiven Einbrecher "Die Elster" auf seinen chaotischen Streifzügen und zeigt auf, wie leicht es mitunter ist, sich Zutritt zu scheinbar sicheren Immobilien zu verschaffen.

Die Mini-Serie hat bereits über 1,4 Millionen Zuschauer erreicht und ist auf dem YouTube-Kanal der Polizeilichen Kriminalprävention unter http://bit.ly/2bYedNp abrufbar.


Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 16. Oktober 2018 um 15:43 Uhr von Doris Porwitzki geändert. Basierend auf der Arbeit von Harald Schmidt.