Sandwichfolie

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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PET-Folien unterschiedlicher Stärke können mittels eines speziellen Laminierklebers, unter hohem Druck zu einer Einheit verbunden werden. Die so entstandene Sandwichfolie kann dann als Sicherheitsfolie eingesetzt werden. Das Dickenverhältnis der einzelnen Folienlagen hat direkten Einfluss auf die physikalischen Eigenschaften des Endprodukts.

Auf dem Markt werden sowohl Heißlaminate als auch kalt laminierte Folien angeboten. Heißlaminate zeichnen sich durch einen etwas günstigeren Preis bei geringerer optischer Qualität aus. Kalt laminierte Filme haben eine deutlich höhere Transparenz, Klarheit und Verzeichnungsfreiheit. Der entstehende Verbundwerkstoff hat eine sehr hohe Reißdehnung. Verglasungssysteme können durch nachträgliches Beschichten mit Sandwichfolien auf Widerstandsklasse P2A der europäischen Norm DIN EN 356 (Durchwurfhemmende Verglasung) aufgerüstet werden. Dazu werden 3-fach laminierte Materialien unterschiedlicher Gesamtdicke eingesetzt.

Durch das Laminieren weiterer Folienlagen ließen sich höhere Widerstandsklassen erreichen. Auf einen solchen Aufbau wird aber verzichtet, da sich die optischen Eigenschaften der Folie dadurch erheblich verschlechtern würden.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 12. August 2011 um 12:01 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Winfried Brux.