Region of Non-Interest

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

Anzeige
Wechseln zu: Navigation, Suche


Videokameras müssen in den meisten Fällen einen großen Blickwinkel abdecken. Kamerabilder werden daher sicherheitsrelevante und –irrelevante Informationen beinhalten. Die Verarbeitung des gesamten Bildes unabhängig vom jeweiligen Inhalt (inkl. der nicht relevanten Informationen) führt zwangsläufig zu unnötiger Prozessorlast, Verschwendung von Bandbreitenkapazität und zusätzlichen Speicherkosten ohne jeglichen Vorteil für den Anwender. Bei digitalen Videoplattformen kann man in erfassten Videobildern „unwichtige Bildbereiche“ definieren (Regions of Non-Interest, RONI), um die Aufzeichnung irrelevanter Informationen einzuschränken. Unwichtige Bildbereiche werden mit höherer Kompression und geringerer Auflösung verarbeitet als relevante Bildbereiche. Anhand frei definierbarer Regeln werden die Verarbeitungsparameter für alle Bildbereiche automatisch an auftretende Situationen angepasst, zum Beispiel bei kritischen Vorfällen. Bei guten Systemen erfolgt die Anpassung in Echtzeit also innerhalb von 40 ms. So wird sicher gestellt, dass keine relevante Information verloren geht.



Diese Seite wurde zuletzt am 21. Dezember 2010 um 18:28 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Katharina Geutebrück.