PROM

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Die Bezeichnung PROM steht für Programmable Read Only Memory.

Ein PROM ist ein hochintegrierter Schaltkreis, in dem Daten fest eingespeichert werden. Das Abspeichern der Daten erfolgt nach Abschluss des Fertigungsprozesses mit Hilfe eines Programmiergerätes durch den Anwender. Programmieren bedeutet dabei im Allgemeinen das Zerstören von Sollbruchstellen in der Halbleiterstruktur durch gezielte Spannungsimpulse ("Einbrennen").

  • Bei Ausfall der Versorgungsspannung bleiben die Daten des PROM erhalten (im Gegensatz zu RAMs). Ein einmal programmiertes PROM ist nicht löschbar bzw. umprogrammierbar (siehe jedoch EPROM und EEPROM).
  • PROMs wurden in konventionellen Mikroprozessor-Schaltungen als Programmspeicher zur Ablage von Funktionstabellen, Konstanten usw. benutzt. Eine typische Anwendung ist auch die sogenannte Wertkarte. Hier ist der PROM entsprechend programmiert und in eine Plastikkarte eingebettet. Ein Lesegerät kann den Inhalt lesen und verarbeiten. Der eingespeicherte Wert kann vom Leser durch Ausbrennen von Bits abgebucht werden (derartige Wertkarten wurden zum Beispiel für die früher verbreiteten Kartentelefone genutzt).

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 29. Juli 2011 um 11:00 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Michael Hess.