Mikroprozessor

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Der Mikroprozessor µP ist die Zentraleinheit eines Mikrocomputers µC. Die auf einem Chip (Halbleiterkristall, der als Baustein eine komplette integrierte Schaltung enthält.) realisierten Funktionen des µP sind in der Regel das Rechenwerk, auch Arithmetik-Einheit genannt, die Arbeitsregister und die Ablaufsteuerung.

Durch Ergänzung mit Programmspeichern ROM, PROM, E-PROM, Arbeitsspeichern (RAM) sowie Ein- und Ausgabebausteinen entsteht ein Mikrocomputer. Erst dadurch ergibt sich eine arbeitsfähige Einheit, die in der Lage ist, Daten zu verarbeiten. Diese Daten werden in festen Wortlängen (byte) zu 4, 8, 16, 32 binären Zahlen (bit) seriell, d.h. nacheinander abgearbeitet. In den Worten sind Adressen, Befehle und Daten enthalten.

Mikroprozessoren werden in der LSI-Technik gefertigt (LSI=Large Scale Integration. Diese Technik ermöglicht eine hohe Funktionsdichte). Hierbei werden verschiedene Technologien, wie P-MOS, N-MOS und C-MOS angewendet. Für Gefahrenmeldeanlagen hatte die C-MOS-Technologie aufgrund der störsicheren und energieeinsparenden Eigenschaften schon früh besondere Bedeutung.

Um die Zuverlässigkeit der komplexen Systeme zu erhöhen, sind Notredundanzen (Redundanz) vorzusehen, d.h. bei Ausfall funktionswichtiger Teile muss noch eine Meldung erfolgen. Siehe z. B.: VdS-Richtlinien für Software-gesteuerte Gefahrenmeldeanlagen.



Diese Seite wurde zuletzt am 16. Juni 2011 um 21:01 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Michael Hess.