Kommunaler Ordnungs- und Sicherheitsdienst

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Kommunale Sicherheit mit all ihren Facetten stellt zunehmend einen Wettbewerbsfaktor bei der Ansiedlung von Gewerbe oder bei der Wahl des Wohnortes dar und ist daher unerlässlich für eine lebens- und liebenswerte Stadt. Sicherheit ist damit Teil eines umfassenden Ziels: qualitätsvolle öffentliche Räume für alle Bürgerinnen und Bürger sowie lebenswerte Städte und Quartiere zu schaffen.

Für die Gewährleistung kommunaler Sicherheit im öffentlichen Raum ist neben der Polizei gut ausgebildetes und mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattetes eigenes Personal bei den Städten und Kommunen unerlässlich. Nur so ist sichergestellt, dass konsequent und mit den zur Verfügung stehenden ordnungsrechtlichen Instrumentarien gegen Störungen vorgegangen werden kann. Die Tätigkeiten im Kommunalen Ordnungsdienst beinhalten anspruchsvolle Anforderungen, kurzfristig erforderliche Entscheidungen in Gefahrensituationen sowie auch zwingend notwendige Ermessensentscheidungen.

Notwendig ist eine "Rollenklarheit" im öffentlichen Raum. Ein Verwischen der Grenzen zwischen dem hoheitlichen Handeln durch ausgebildetes Personal bei den Städten einerseits und dem Engagement privater Sicherheitsunternehmen außerhalb des öffentlichen Straßenraumes ist nach Einschätzung von Fachleuten nicht sinnvoll.

Der Kommunale Ordnungsdienst seinerseits ist zentraler Baustein der Ordnungspartnerschaft zwischen Polizei und Ordnungsamt. Mitarbeitende beider Institutionen unternehmen gemeinsame Streifengänge, bewältigen gemeinsam Einsatzlagen und stehen als Ansprechpartner*innen für die Bevölkerung zur Verfügung. Regelmäßige und anlassbezogenen gemeinsame Lagebildbewertungen, u.a. mit den Erkenntnissen aus der Streifentätigkeit beider Organisationen, werden reflektiert und hieraus etwaige veränderte Einsatznotwendigkeiten inklusive Schwerpunkt- und Sondereinsätze vereinbart.



Diese Seite wurde zuletzt am 9. September 2020 um 11:18 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Klaus Kapinos.