Klimaüberwachungsanlage

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Klimaüberwachungsanlagen sind Meldeanlagen, die dem automatischen Überwachen der Klimawerte innerhalb von Räumen dienen. Thermodetektoren überwachen die Raumtemperatur an verschiedenen Stellen und die Einblastemperatur der klimatisierten Luft, Hygrodetektoren kontrollieren die relative Luftfeuchte im Raum.

Eine Zentrale wertet die gemessenen Klimawerte und gibt Alarm, wenn die festgelegten Grenzwerte über- oder unterschritten werden. Für große EDV-Anlagen betragen diese gewöhnlich + 21 bis + 25°C Raumtemperatur, + 17 bis + 22°C Einblastemperatur und 50 bis 60% relative Luftfeuchte. Werden die Grenzwerte für die Klimatisierung längere Zeit über-/unterschritten, sind Klima- und EDV-Anlage automatisch außer Betrieb zu setzen, um Schäden an dem Computersystem zu vermeiden.

Die Klimaüberwachungsanlage muss unabhängig von der Regelelektronik der Klimaanlage arbeiten, um das Schutzziel, bei Versagen der Klimaanlage Alarm auszulösen, zu erfüllen. Eine unabhängig von der Klimaanlage arbeitende Signalanlage wird sowohl in dem Merkblatt "Elektronische Datenverarbeitungsanlagen (EDVA) - Merkblatt zum Brandschutz in Räumen für EDVA", aufgestellt von VdS und Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) als auch in Klausel 609 zu den AVFE 76 (Versicherungsbedingungen der Elektronik-Versicherung) gefordert.

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 11. Februar 2011 um 09:53 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Redaktion.