Ingenieurmethoden des Brandschutzes (Brandschutzingenieurwesen)

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Im Zusammenhang mit der Erstellung von Brandschutzkonzepten/Brandschutznachweisen für Bauvorhaben, die sich aufgrund ihrer Größe, Nutzung und/oder darin aufhaltenden Personenzahl nicht mehr ohne weiteres mit den in den Normen und Richtlinien verankerten Dimensionierungs- / Bemessungsansätzen sicherheitstechnisch erfassen und vergleichend bewerten lassen, entwickelte Berechnungsverfahren zur Abschätzung und Bewertung der objektkonkreten Risiken und darauf begründeter Schutzmaßnahmen nach Art und Umfang.

Unter Verwendung von Ingenieurmethoden des Brandschutzes erstellte Nachweise und Brandschutzkonzepte (i.a. für Sonderbauten) sind im bauordnungsrechtlichen Genehmigungsverfahren zu prüfen. Aufgrund der Vielzahl von Möglichkeiten der Nachweisführung sind im Vorfeld der Nachweisführung Abstimmungen mit den Prüfinstanzen (Baugenehmigungsbehörde, Prüfingenieur usw.) zu führen).

Eine zusammengefasste Darstellung der Grundsätze der Nachweisführung ist in Anhang 1 der Industriebaurichtlinie (IndBauRL) enthalten. Wesentliche Voraussetzung für die Zulässigkeit der Anwendung dieser Verfahren ist die allgemeine Anerkennung der Verfahren. Als anerkannte Rechenverfahren gelten solche Verfahren, die hinsichtlich ihrer physikalischen Grundlagen vollständig veröffentlicht und im Hinblick auf die zu beschreibenden Brandwirkungen nachweislich validiert sind. Ein umfassender Überblick über derzeit angewendete Ingenieurmethoden und deren inhaltlichen Randbedingungen sind im vfdb-Leitfaden für Ingenieurmethoden im Brandschutz dargestellt.




Diese Seite wurde zuletzt am 15. April 2011 um 07:44 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Gert Beilicke.