Infrarotmelder (BMA)

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Flammenmelder setzen die von Flammen emittierte elektromagnetische Strahlung in ein elektrisches Signal um. Damit Störungen und Täuschungen durch Sonnenlicht, reflektiertes Licht, Lampen und andere Quellen möglichst ausgeschlossen werden können, wird der Detektionsbereich der Melder aus dem sichtbaren in den unsichtbaren Bereich verlegt. Die meisten Flammenmelder arbeiten deshalb im ultravioletten oder infraroten Bereich.

IR-Flammenmelder nutzen die maximale Intensität der infrarotaktiven Flammengase im Wellenlängenbereich von 4.3µm, die bei der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien entstehen.

Die auf den IR-Flammenmelder auftreffende Flammenstrahlung wird vom Infrarotfilter gefiltert, sodass nur Strahlung der Wellenlänge zwischen 4 und 5µm auf den pyroelektrischen Sensor trifft. Dieser Sensor reagiert nur auf die Änderung der Strahlungsintensität (Energieänderung) und erzeugt einen dazu proportionalen Strom. Infrarotflammenmelder eignen sich zur Detektion rauchloser Flüssigkeits- und Gasbrände, wie auch rauchbildender offener Feuer kohlenstoffhaltiger Materialien.


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Diese Seite wurde zuletzt am 15. April 2011 um 07:20 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Hansjörg Wigger.