Inertisierung

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Im Unterschied zum Brandschutz durch Sauerstoffreduzierung (auch "aktive Brandvermeidung" genannt) zielt die Inertisierung darauf ab, den Luftsauerstoff durch Zugabe inerter Gase (beispielsweise Argon, Stickstoff, Kohlendioxid (CO2) oder auch Rauchgas) so weit zu verdrängen, dass eine explosionsfähige Atmosphäre vermieden wird. Dies ermöglicht in vielen Fällen erst den Umgang mit brandgefährlichen, explosiven oder einfach sauerstoffempfindlichen Stoffen. Diese Auslegung führt dazu, dass der Aufenthalt von Menschen in diesen Räumen nur noch mit außenluftunabhängigen Atemschutzgeräten erfolgen darf. Deshalb wird die (Permanent-)Inertisierung häufig innerhalb von Apparaten und Anlagen z. B. in Mischern, Rührkesseln, Mühlen oder Chemie-Reaktoren angewandt.


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Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 12. April 2011 um 15:24 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Dieter Schmitt.