Hardwaresicherung

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Datendiebstähle oder Einschleusungen von Schadsoftware sind nicht nur über das Internet, sondern auch vor Ort über die Schnittstellen der Hardware möglich. Die Trojaner Stuxnet und Duqu wurden 2011 mit größter Wahrscheinlichkeit über USB-Schnittstellen verbreitet.

Schutzmaßnahmen

USB-Schlösser (oben) und ein Blocker für das CD/DVD Laufwerk (Fotos: SmartKeeper)
Als Gegenmaßnahme kommen bei entsprechendem Sicherheitsbedarf mechanische Schlösser in Betracht, die die Schnittstellen vor unbefugten Zugriffen schützen. So können die Eingangs- und Ausgangsports der gesamten IT-Hardware - USB-Ports und Netzwerkanschlüsse von PCs, Switches, Druckern, Kartenslots und Servern - mechanisch gesperrt werden. Aber auch kritische IT-Schnittstellen innerhalb von Gebäuden oder Fertigungshallen können durch mechanische Schlösser gesichert und verwaltet werden.


Funktionsweise

Die am Markt verfügbaren Portblocker verfügen über einen starken Schließ- und Sicherheitsmechanismus. Sie sind auffällig gestaltet, um eine abschreckende Wirkung zu entfalten. Ein spezielles LAN-Kabel-Schloss kann verhindern, dass der Stecker herausgezogen wird, so dass der Netzwerkanschluss nicht für einen unautorisierten Zugang genutzt werden kann. Mit einem Schlüssel mit kundenspezifischer Codierung können in einem Unternehmen alle Schlösser ver- und entriegelt werden. Weitere mögliche Funktionen: Dauerhaftes (unumkehrbares) Blockieren nicht verwendeter Ports oder ein Zwischenstück, das nur speziell gesicherte USB-Speichersticks akzeptiert.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 29. Mai 2018 um 18:07 Uhr von Peter Hohl geändert.