Handdatenvergleich

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Zum Zwecke der automatischen Benutzererkennung, z.B. bei der Zutrittskontrolle können die biologischen Merkmale von Händen gemessen und ausgewertet werden. Diese Merkmale sind personenspezifisch, da sie sich hinsichtlich der Proportionen, der Maße und der Winkel bei verschiedenen Personen unterscheiden. Sie können also zur Erkennung von Nutzern herangezogen werden. Die ermittelten Kenngrößen der Hände des Nutzers werden mit dem im Rechner gespeicherten Referenzwert verglichen. Es sind zwei Vorgänge zu unterscheiden:

  • die Erfassung der Handdaten (Enrolment) und
  • die Erkennung mittels der Handdaten.

Bei der Erfassung (Enrolment) werden die Handdaten gelesen und als Referenzwert abgelegt. Nachdem die Daten übernommen wurden, wird die Ausweiskarte freigegeben, eine Zutrittsberechtigung aber nicht erteilt. Eine erfolgreiche Erfassung bedingt unter anderem eine vorangegangene erfolgreiche Ausweisprüfung. Der Vorgang "Erfassung" kann beliebig oft wiederholt werden.

Das Schattenbild der Hand wird mit einem optischen Messverfahren ausgewertet und liefert die Informationen, die für die biometrische Benutzererkennung genutzt werden. Neben der Erkennung von Personen mittels der geometrischen Eigenschaften der Hände existieren auch Systeme, welche die Aderstruktur des Handrücken oder das 'Fingerabdrucksmuster' des Handballen für eine Benutzererkennung nutzen.


Siehe übergeordnetes Stichwort


Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 6. April 2011 um 11:37 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Axel Munde.