GSA App

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Die Gefahrstoffschnellauskunft (GSA) unterstützt Einsatzkräfte bei Unfällen mit Chemikalien mit gesicherten Informationen zu Gefahrstoffen, Einsatzmaßnahmen und Erste-Hilfe-Hinweisen. In der GSAapp für Smartphones sind diese Infos auch offline jederzeit verfügbar. Die App wurde um neue Funktionen erweitert und steht kostenlos für iPhone und Android zum Download bereit.

Umfang der App

Einsatzkräfte von Feuerwehren und Rettungsdiensten müssen vor Ort schnell und richtig handeln. Damit auch bei Unfällen mit Chemikalien die richtige Entscheidung zur passenden Schutzausrüstung, dem geeigneten Löschmittel und essentiellen Erste-Hilfe-Maßnahmen getroffen werden kann, stellen der Bund und aktuell elf Bundesländer ihren Einsatzkräften die Gefahrstoffschnellauskunft (GSA) zur Verfügung. Die GSA enthält behördlich geprüfte Fakten zu ca. 50.000 Chemikalien, 5.000 Stoffgemischen und 4.000 chemischen Stoffklassen. Die kostenlose Anwendung, die bereits seit 2014 in Einsatzfahrzeugen und Messfahrzeugen – sog. CBRN-Erkundern – an Bord ist, wurde bisher nur registrierten Nutzern als separater Download über einen Link zur Verfügung gestellt.

Registrierung

Die Gefahrstoffschnellauskunft wird betreut durch das Bund-Länder-Kooperationsprojekt VKoopUIS 53, „Informationssystem Chemikalien des Bundes und der Länder“, kurz: ChemInfo. Eine Registrierung für die Nutzung der GSA ist unter nebenstehendem Link möglich, wenn Sie Angestellter des Bundes oder Mitarbeiter, Fachberater bzw. Einsatzkraft der Behörden, Forschungseinrichtungen oder Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS-Einheiten) in einem der folgenden Bundesländer sind: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/gsaapp-gibt-infos-fuer-einsatzkraefte-bei-unfaellen



Diese Seite wurde zuletzt am 9. September 2020 um 11:23 Uhr von Peter Hohl geändert. Basierend auf der Arbeit von Klaus Kapinos.