Brandschutztür

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Tür zum brandschutztechnisch wirksamen zeitweiligen Verschluss einer Öffnung in einer brandschutztechnisch qualifizierten Wand. Sie wird bei entsprechender Größe der Öffnung auch als Brandschutztor bezeichnet.

Brandschutztüren werden nach DIN 4102 / Teil 5 geregelt und je nach Brandschutzqualität als T30-Tür bzw. als T90-Tür gekennzeichnet. Der Einbau ist je nach Wandbaumaterial entsprechend der Zulassung vorzunehmen. Brandschutztüren müssen selbstschließend ausgebildet sein und können auch unter Verwendung brennbarer Baustoffe (z.B. T30-Tür aus Holz) bzw. unter Verwendung von Glas normgerecht hergestellt werden. Zweiflügelige, in Offenstellung arretierte Brandschutztüren mit zugelassenen Feststellvorrichtungen, die im Brandfall automatisch freigegeben werden und selbsttätig schließen, sind mit Schließfolgereglern auszurüsten. Die Funktion "Rauchschutz" kann bei entsprechender Ausbildung zusätzlich erfüllt werden. Eine Tür mit der alleinigen Funktion "Rauchschutztür" (geregelt nach DIN 18095 hinsichtlich Ausführung, Ausstattung, Einbau und Prüfung) zählt streng betrachtet formal nicht zu den Brandschutztüren, da die entsprechende thermische Leistungsfähigkeit nicht gegeben ist.

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 7. Dezember 2010 um 09:21 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Gert Beilicke.