Brandschutzeinrichtungen

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Brandschutzeinrichtungen in Objekten und Gebäuden sind wesentliche Bestandteile des gesamten Spektrums im anlagentechnischen, baulichen und betrieblichen Brandschutz. Sie unterteilen sich zum Beispiel in:

Fernmeldeeinrichtungen

Brandbekämpfungseinrichtungen

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA)

Kühleinrichtungen

  • Berieselungsanlagen für Mineralöltanks in der Chemischen Industrie

Sonstige Einrichtungen für die Feuerwehr


Erweiterter Begriff

Im weitesten Sinne gehören aber auch andere betriebstechnische Sicherheitsmaßnahmen wie ständige Inertisierung von Lagerbereichen oder Temperaturbegrenzung von Produkten oder Prozessabläufen sowie bauliche Maßnahmen zu den Brandschutzeinrichtungen.

Brandschutzeinrichtungen können der Brandbekämpfung oder der Verhinderung der Brandausbreitung dienen. Gegebenenfalls können sie bei Vorliegen einer Brandmeldung angesteuert werden.

Brandschutzeinrichtungen werden in der Industriebaurichtlinie auch als „Brandschutztechnische Einrichtungen oder anlagentechnische Brandsschutzkomponenten“ bezeichnet oder unter „Brandschutztechnische Infrastruktur“ zusammengefasst. Grob gesehen, sind darunter alle im Brandfall wirksamen oder wirksam werdenden Einrichtungen zu verstehen, insbesondere Brandschutztüren und –Tore, Feuerlöschanlagen, Löschhilfeeinrichtungen (früher als halbstationäre Feuerlöschanlagen bezeichnet), Rauch- und Wärmeabzugseinrichtungen und Steuerungen, zum Beispiel für raumlufttechnische Anlagen. Allen gemeinsam ist die Tatsache, dass diese Einrichtungen im Gegensatz zu Brandwänden einer regelmäßigen Kontrolle und Wartung bedürfen. Mit Brandschutzeinrichtungen werden häufig bauliche Brandschutzmaßnahmen, die in der Landesbauordnung oder der Industriebaurichtlinie gefordert sind, wie Brandwände, kompensiert. Dies ist im Einzelfall mit Brandschutzgutachten nachzuweisen.



Diese Seite wurde zuletzt am 4. September 2011 um 08:07 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Torsten Pöhler, Dieter Schmitt und Redaktion.