Brandschutz durch Sauerstoffreduzierung

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Durch die Absenkung des Sauerstoffgehaltes von normal 20,9% auf 13% bis 15% wird eine Brandentstehung verhindert. Die Absenkung wird durch eine Abspaltung des Sauerstoffs aus der Luft erreicht. Der Stickstoffanteil wird gleichzeitig erhöht. Auf den Einbau einer stationären Löschanlage kann verzichtet werden, da eine Brandentstehung ausgeschlossen ist. Da keine toxischen Gase zum Einsatz kommen, ist eine Gefahr für Menschen nicht gegeben. Ein Aufenthalt bei 13% Sauerstoffgehalt ist unkritisch. Schwere Arbeiten sollten allerdings vermieden werden. Daher eignet sich diese Lösung besonders für bedienerlose IT-Räume.

Möglich ist auch die Sauerstoffreduzierung als Nebenprodukt einer Brennstoffzelle: Bei der Energieerzeugung durch die Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff bleibt sauerstoffreduzierte Luft übrig, die über ein Steuersystem dazu verwendet werden klann, in einem Raum die gewünschte verminderte Sauerstoffkonzentration aufrecht zu erhalten.

Siehe



Diese Seite wurde zuletzt am 11. August 2011 um 12:49 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Günter Glessmann.