Bohrschutz (elektronisch, piezo-elektrisch)

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Bohrangriffe auf Tür- und Wandflächen, Geräte, Scharfschalt-Einrichtungen und sonstige besonders exponierte Stellen bei Einbruchmeldeanlagen oder anderen Schutzeinrichtungen können durch Maßnahmen elektronischer bzw. elektrischer Art frühzeitig erkannt werden. Die Meldung eines Angriffs, Eingriffs oder einer Manipulation erfolgt meist über eine Steuerungszentrale als optischer, akustischer oder als stiller Alarm.

Die Überwachung erfolgt durch Flächenschutz-Platinen bei Schlüsselschaltern, hochwertigen Scharfschalteinrichtungen, Gehäusen, Kontakten, Verteilerdosen, usw. in Einbruchmeldeanlagen oder sonstigen Schutzeinrichtungen. Auch größere Flächenschutz-Elemente für gefährdete Tür- und Wand/Deckenflächen sind gebräuchlich.

Daneben finden sich piezo-elektrische Elemente in Schlössern und vereinzelt auch in Zylinder-Kernbereichen.

Da der elektrische/elektronische Bohrschutz in der Regel vom Hersteller bereits integriert ist (ausgenommen bei größerem Flächenschutz), muss auf die technischen Unterlagen des jeweiligen Herstellers besonders geachtet werden.

Einschlägige Vorschriften und Richtlinien:

DIN VDE 0800/0833-1, 0833-3
VdS-Richtlinien: 2333 (Sicherungsrichtlinien), 2334, 2311(Einbruchmeldeanlagen)

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 28. November 2010 um 12:01 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Hugo Peter Elsen und Jürgen Krühn.