Bildsprechanlage

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Die Bildsprechanlage kann begrenzte Außenbereiche (seltener auch Innenbereiche) optisch erfassen. Zum System gehört eine Wechselsprech- oder Gegensprechmöglichkeit und eine elektrische Türöffnungseinrichtung. Grundausrüstung: Türstation (außen), Monitorstation (innen) und Steuerzentrale.

Zutrittskontrolle

Im weitesten Sinne handelt es sich um ein Zutrittskontroll-System, das durch mehrere Tür- oder/und Monitorstationen erweitert werden kann, stets aber der Mitwirkung von Menschen bedarf. Es dient der Besucher-Kontrolle, vorwiegend für den privaten und mittleren gewerblichen Bereich an Eingängen und Einfahrten. Wichtigste Einsatzmöglichkeiten sind Wohnhäuser, auch Mehrfamilienhäuser, Büro- und Geschäftshäuser, sonstige Eingangs- und Einfahrtsbereiche, die nicht oder sehr schwer von innen einzusehen sind (Personenkontrolle bei Behörden, Instituten und für sonstige exponierte Bereiche, z.B. Informationstechnik).

Üblicherweise wird durch Betätigung des Klingeltasters an der Türstation automatisch eine Bildverbindung zur Monitorstation geschaltet. Bei einigen Systemen kann man auch ohne Klingelbetätigung über einen speziellen Taster "nach draußen blicken". Empfehlenswert: Anlagen mit Gegensprech-Einrichtung.

Obwohl meistens sehr lichtstarke Objektive Verwendung finden, muss bei Dunkelheit gegebenenfalls für eine ausreichende zusätzliche Beleuchtung des Erfassungsbereichs gesorgt werden, wenn eine Beleuchtungseinrichtung an der Türstation selbst fehlt.

Bildspeicher

Moderne Bildsprechanlagen besitzen oft einen Video-Bildspeicher, der beim Klingeln automatisch aktiviert wird. Bis etwa 15 Aufnahmen von Besuchern an der Tür werden gespeichert. Die Speicherung wird optisch signalisiert; die Besucheraufnahmen können dann einzeln "abgerufen" werden. Datum und Uhrzeit sind je Besucher-Aufnahme dokumentiert. Der Video-Bildspeicher ist hauptsächlich bei Abwesenheit der Inhaber einzuschalten, kann aber auch bei Anwesenheit per Knopfdruck aktiviert werden (z.B. bei verdächtigen Personen). Die Video-Dokumentation kann dann gegebenenfalls gegenüber der Polizei wichtige Hinweise geben.

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 25. November 2010 um 15:31 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Hugo Peter Elsen.