Betrachtungsabstand

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Der Betrachtungsabstand ist in den theoretischen Grundlagen der Fernsehtechnik eine Größe zur Bestimmung der Auflösung von Fernsehgeräten, bzw. Monitoren gewesen, wobei physiologische Eigenheiten des menschlichen Gesichtsfeldes berücksichtigt wurden. In praktischen Versuchen wurde dann eine Differenz zwischen theoretischem Ansatz und tatsächlichem Sehverhalten ermittelt, die, als mathematischer Faktor, mit zur Definition existierender Fernsehnormen geführt hat. In umgekehrter Form lassen sich durch diese Erkenntnisse optimale Betrachtungsabstände bei bestimmten Bildschirmgrößen oder optimale Bildschirmgrößen bei festen Betrachtungsabständen gewinnen. Ausgehend von der Formel "Mindestabstand = 3000 x (Bildschirmhöhe) / (Zeilenzahl)" ergibt sich ein sinnvoller Betrachtungsabstand vom 5 bis 7,5fachem der Bildschirmhöhe bei 600 Zeilen im Videobild (CCIR). Beispiele: Bei einem festen Betrachtungsabstand von ca. 2 Metern ist ein Monitor mit 31 cm Bildhöhe optimal. Das entspricht einer Bilddiagonalen von 51 cm (20"). Wenn ein Monitor mit 36 cm (14") Bilddiagonale eingesetzt werden soll, ergibt sich ein optimaler Betrachtungsabstand von [22 cm (Bildhöhe) x 7,5 =] 1,65 m.

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 18. November 2010 um 10:05 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Hans Schilling.