Bausubstanz

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Der mechanische Widerstand von Wänden, Fußböden, Decken und Dächern gegen gewaltsames Eindringen ist abhängig von der Art des Materials, dessen Festigkeit, der Dicke sowie der Verarbeitung bzw. Befestigung.

Bei der Überprüfung der Widerstandsfähigkeit sollten besondere Beobachtung finden:

  • Wände, Decken, Fußböden, die zu schützende Räume begrenzen
  • Dächer von Erdgeschossbauten, insbesondere von Hallen ohne Zwischendecken
  • Dächer, sofern sie ohne besondere Schwierigkeiten bzw. mit einfachen Hilfsmitteln erreichbar sind (z.B. mit Leitern oder über Anbauten, Vordächer, Feuerleitern).

Folgendes Material ist z.B. wegen seiner geringen Festigkeit oder Dicke "gering widerstandsfähig":

  • Leichtbauplatten aus Gips oder Asbestzement
  • Holzwerkstoffe, Holz (Bretter, Platten)
  • Sandwichbauplatten
  • Kunststoffe
  • Profilbleche, Wellbleche
  • Lehm (im Fachwerk)
  • Glasbausteine, Profilbaugläser
  • Steine (z.B. Ziegel-, Kalksand-, Hohlblocksteine), auch im Fachwerk, bis zu 120 mm Dicke.
  • Beton bis zu 100 mm Dicke

Verputz, Dämmungen/Isolierungen, Verkleidungen sowie Verschalungen erhöhen den Widerstand nicht.

Folgendes Material wird als "ausreichend widerstandsfähig" angesehen:

  • Steine über 120 mm Dicke
  • Beton ab 100 mm Dicke

Folgendes Material ist z.B. durch seine Festigkeit und Dicke "erhöht widerstandsfähig":

  • Steine (z.B. Ziegel-, Kalksand-, Hohlblocksteine) über 240 mm Dicke
  • Beton über 200 mm Dicke

(Definition nach VdS)

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 29. Juli 2011 um 07:01 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Redaktion.