Wasserrisiko-Atlas: Karte zeigt von „Wasserstress“ bedrohte Regionen

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Quelle: World Resources Institute
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 13. August 2019; zuletzt aktualisiert am 14. August 2019.

Washington, 06.08.2019 - Das US-Forschungszentrum World Resources Institute (WRI) hat am 6. August 2019 den Wasserrisiko-Atlas (Aqueduct Water Risk Atlas) veröffentlicht. Danach sind 17 Länder, in denen ein Viertel der Weltbevölkerung lebt, mit einem "extrem hohen" und vierundvierzig Länder, in denen ein Drittel der Welt lebt, mit "hohem" Trockenheitsrisiko („baseline water stress“ - BWS) konfrontiert. Die am stärksten von „Wasserstress“ (Verhältnis von Wasserentnahmen zu verfügbaren, erneuerbaren Wasservorräten) betroffenen Länder liegen im Nahen Osten und Nordafrika (MENA). Eine enge Kluft zwischen Angebot und Nachfrage mache die Länder anfällig zum Beispiel für Dürren, weshalb immer mehr Bevölkerungsgruppen mit ihren eigenen "Day Zeros", dem jeweiligen Zeitpunkt an dem kein fließendes Wasser mehr vorhanden sein werde, konfrontiert seien. Auch einige europäische Länder sind laut dem Wasserrisiko-Atlas gefährdet. Im nationalen Ranking (dies basiert auf Ländern der UN-Mitgliedstaaten) sind dies in der Kategorie „high BWS“ etwa Belgien (Platz 23), Griechenland (26), Spanien (28), Portugal (41) und Italien (44). Unter anderem Frankreich (59) und Deutschland (62) befinden sich im Level „medium - high BWS“.

„Wasserstress“ stelle eine ernsthafte Bedrohung für Menschenleben, Lebensgrundlagen und die Stabilität von Wirtschaft und Unternehmen dar, warnen die Forscher. Die Situation werde sich künftig verschlechtern, wenn die Länder nicht handeln würden, prophezeien sie.

Weitere Informationen hier
Zum Aqueduct Water Risk Atlas hier

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