Umfrage zum Betrug beim Online-Shopping: Schon jeder Fünfte war betroffen

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Quelle: Bitkom
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 10. Januar 2020.

Berlin, 10.10.2020 - Gefälschte Produkte, keine Warenlieferung trotz Vorkasse, Fake-Shops: 23 Prozent der Online-Shopper in Deutschland sind beim Einkauf im Netz schon einmal in krimineller Absicht betrogen worden. Den meisten (21 Prozent) ist dies allerdings bislang nur selten passiert – lediglich 2 Prozent geben an, bereits häufig einem Betrüger beim Online-Shopping aufgesessen zu sein. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.024 Online-Shoppern ab 16 Jahren in Deutschland.
 

Weitere Ergebnisse

  • Missbrauch der Bezahldaten: 13 Prozent geben an, ihre Bezahldaten seien im Anschluss an einen Online-Kauf schon einmal missbraucht worden: 10 Prozent ist dies aber erst selten passiert und nur 3 Prozent häufig.
  • Verspätete Warenlieferung: 84 Prozent kennen dieses Problem (häufig: 12 Prozent; selten: 72 Prozent).
  • Unerwünschte Werbung: 79 Prozent geben an, nach einem Online-Kauf mit unerwünschter Werbung überhäuft worden zu sein (häufig: 34 Prozent; selten: 45 Prozent).
  • Enttäuschende Warenqualität: 75 Prozent haben erfahren, dass die bestellte Ware in der Realität nicht den Abbildungen und Beschreibungen im Netz entspricht (häufig: 8 Prozent; selten: 67 Prozent). Fehlerhafte oder beschädigte Ware haben schon 73 Prozent der Befragten erhalten (selten: 68 Prozent; häufig: 5 Prozent).
  • Unzureichender Kundenservice: Dies ist für 57 Prozent mitunter ein Ärgernis (häufig: 7 Prozent; selten: 50 Prozent)


„Grundsätzlich gilt beim Online-Kauf wie im stationären Handel auch: Verbraucher sollten auf die Seriosität der Shops und Verkäufer achten“, sagt Florian Lange, Bitkom-Referent für Handel und Logistik. „Vertrauenswürdige Shops sind unter anderem an Gütesiegeln wie Trusted Shops, TÜV oder EHI erkennbar.“ Weitere Zeichen für die Seriosität seien auch ein Impressum mit Nennung und Anschrift des Geschäftsführers sowie klare Geschäftsbedingungen (AGB). (Quelle: PM von Bitkom vom 10.10.2020)

 

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Oktober 2019 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.087 Internetnutzer ab 16 Jahren, darunter 1.024 Online-Käufer, befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Frage lautete: „Wenn Sie an Ihre Erfahrungen beim Online-Shopping insgesamt denken, welche negativen Erfahrungen haben Sie bislang gemacht?“


 

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