Trends im Endpoint-Management

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Quelle: Adaptiva
Veröffentlicht von Datakontext am 12. Januar 2022.

Zahlreiche Büroarbeiter sind zuletzt wieder ins Homeoffice gewechselt, und dank der Erfahrungen aus den vergangenen anderthalb Jahren hat das dieses Mal meist reibungslos funktioniert. Dennoch dürfen sich Unternehmen und ihre IT-Abteilungen nicht zurücklehnen, da die großen Veränderungen, die mit der neuen Arbeitswelt einhergehen, die Anforderungen an Prozesse und Lösungen zur Verwaltung von Endgeräten weiter erhöhen.

Adaptiva, ein Anbieter von Endpunkt-Management- und Sicherheitslösungen, nennt die wichtigsten Entwicklungen, die auf Unternehmen zukommen:

  • Remote Work löst Homeoffice ab
    Homeoffice wird nach Corona nicht einfach wieder verschwinden, sondern von einer noch flexibleren Arbeitsform abgelöst: Remote Work. Die Freiheit, von einem beliebigen Ort aus zu arbeiten, müssen Unternehmen künftig schlicht bieten, um attraktiv für Fachkräfte zu sein. Allerdings bedeutet Remote Work, dass Rechner häufiger als bisher an öffentlichen Internetzugangspunkten betrieben werden – in Hotels, Cafés, Zügen oder Bahnhöfen sowie Flughäfen. Dort sind die Internetverbindungen oft langsamer und instabiler als an typischen Heimarbeitsplätzen und es besteht das Risiko, dass Mitarbeiter ihre Geräte schon nach kurzer Zeit wieder ausschalten und weiterziehen. Mehr denn je sind Unternehmen deshalb auf ein modernes Endpoint Management angewiesen, das fehlertolerant ist und auch bei schlechten oder unterbrochenen Verbindungen alle Daten zuverlässig überträgt. Lösungen, die Peer-to-Peer-Technologie (P2P) für die Softwareverteilung nutzen, haben sich als am besten dafür geeignet herausgestellt.
  • Das Endpoint Management wird cloudfähig
    Cloudservices passen perfekt in die neue Arbeitswelt, weil sie einen performanten Zugriff von überall aus erlauben. Anwendungen im Firmennetzwerk können das oft nicht bieten, da die parallele Nutzung durch viele Remote Worker schnell eine enorme Last auf VPNs und WANs verursacht, die die Performance beeinträchtigt. Zudem sind Cloudservices stets auf dem neuesten Stand und ersparen Unternehmen den Rollout vieler Updates und Patches. Mittelfristig wird der Wunsch zunehmen, auch das Endpoint Management in die Cloud zu verlagern. Gute Lösungen sind entsprechend flexibel und lassen sich sowohl On-Premises als auch in der Cloud sowie in hybriden Installationen einsetzen, sodass Unternehmen die Umstellung so angehen können, wie sie am besten zur eigenen Cloudstrategie passt.
  • Wachsende Cybergefahren
    Bei der Nutzung von Cloudservices ist Multifaktor-Authentifizierung quasi Pflicht, um unbefugte Zugriffe auf die Dienste zu verhindern. Das reicht aber noch nicht, um Remote Work abzusichern, denn außerhalb des Firmennetzwerks sind Endgeräte ganz allgemein verwundbarer als hinter den Sicherheitssystemen des Unternehmens. Zudem nimmt die Zahl der Cyberbedrohungen stetig zu und die Attacken werden immer raffinierter. Unternehmen können daher nicht warten, bis Rechner irgendwann wieder ins Firmennetz zurückkehren, um Updates und Patches einzuspielen, sondern müssen das konsequent remote erledigen, sobald die Aktualisierungen verfügbar sind. Darüber hinaus benötigen sie neue Lösungen für die frühzeitige Erkennung von Angriffen sowie die automatische Abwehr und Bereinigung der betroffenen Systeme.
  • Große Update-Pakete und neue Betriebssysteme
    Manche Unternehmen sind noch mit Umstellung auf Windows 10 beschäftigt, andere modernisieren ihren digitalen Arbeitsplatz für Remote Work und führen neue Anwendungen ein. Beides ist mit dem Rollout großer Softwarepakete verbunden, die Update-Server schnell überlasten und WAN- und VPN-Verbindungen verstopfen können, wenn sie gleichzeitig an tausende Rechner ausgeliefert werden. Ein Endpoint Management, das Software über die Cloud bereitstellt und effizient über die zu einem P2P-Netzwerk verbunden Endgeräte der Mitarbeiter verteilt, ist dafür die schnellste, zuverlässigste und ressourcenschonendste Lösung. Damit schaffen Unternehmen zudem schon die Basis für den mittel- bis langfristigen Wechsel auf Windows 11.
  • Steigender Kostendruck auf Standard-IT-Prozesse
    Im vergangenen Jahr hat die Umstellung auf Homeoffice viele IT-Ressourcen gebunden, doch inzwischen ist die Arbeit von zu Hause oder anderen Orten schlicht Realität. Der Fokus von IT-Abteilungen muss daher wieder darauf liegen, Transformationsinitiativen voranzutreiben und digitale Innovationen zu entwickeln. Das Tagesgeschäft, zu dem auch die Verwaltung der Endgeräte zählt, sollte dagegen nicht viel Zeit, Personal und Budget erfordern. Der Schlüssel dafür ist ein modernes Endpoint Management, das einen hohen Automatisierungsgrad bietet und durch die Einbindung von Content-Repositories in der Cloud sowie die Verteilung von Softwarepaketen via P2P teure und aufwändig zu verwaltende Infrastrukturen mit vielen lokalen Update-Servern überflüssig macht.
  • Die digitale User Experience wird wichtiger
    Langsame Rechner, Systemabstürze, nervige Fehlermeldungen und unzureichende Tools – all das bremst Mitarbeiter im Tagesgeschäft aus und sorgt für reichlich Frust. Gleichzeitig verursacht die schlechte User Experience eine Flut an Supportanfragen, die IT-Abteilungen von anderen Aufgaben abhält und die sich Unternehmen einfach nicht mehr leisten können. Sie müssen ihre Mitarbeiter daher mit leistungsstarken und reibungslos funktionierenden Systemen ausstatten und dafür Sorge tragen, dass die Anwender mit ihrem Gerät und allen Tools zufrieden sind. Umfragen sind dabei ein wichtiges Hilfsmittel, aber auch smarte Lösungen, die über den Systemstatus wachen – etwa die Auslastung von Prozessor und Arbeitsspeicher, den Füllstand der Festplatte und die Dauer von System- und Programmstarts. Kleinere Probleme sollten diese automatisch beheben können und bei größeren Problemen Warnmeldungen für die IT generieren. Aussagekräftige Reports helfen, die Entwicklung der User Experience unternehmensweit nachzuverfolgen und rechtzeitig gegenzusteuern, wenn sie sich verschlechtert.
  • Ein Agent statt dutzender Agents
    Nicht jedes Systemverwaltungs- und Sicherheitstool und nicht jedes Feature braucht heute noch einen eigenen Agent. Durch die Zusammenfassung mehrerer Agents in einem einzigen Agent reduzieren Anbieter die Komplexität ihrer Lösungen und vereinfachen deren Bereitstellung. Zudem lassen sich neue Funktionen einfacher und schneller ausrollen, insbesondere in Organisationen mit einer großen Zahl von Endgeräten.

„Remote Work steigert nicht nur die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter, sondern hilft Unternehmen auch, hochqualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, um die im Markt ein harter Wettbewerb herrscht“, sagt Torsten Wiedemeyer, Regional Sales Director DACH bei Adaptiva. „Mit einem modernen Endpoint Management schützen Unternehmen die Remote Worker vor Cybergefahren und entlasten sowohl ihre IT-Abteilungen als auch Infrastrukturen bei der Verteilung von neuen Anwendungen und Betriebssystemen, Updates, Patches und Richtlinien.“
 

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