Studie: Was Deutsche als Lösegeld für gestohlene persönliche Daten zahlen würden

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Quelle: LogMeIn / LEWIS
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 10. September 2019.

Boston, Massachusetts (USA) / München, 05.09.2019 - Eine von LastPass, dem Geschäftsbereich Identification and Access Management von LogMeIn, in Auftrag gegebene internationale Studie beleuchtet unter anderem, was Deutsche bereit wären zu zahlen, um gestohlene Passwörter und persönliche Daten und Informationen zurückzubekommen: Nur rund 16 Prozent der deutschen Befragten würden demnach Lösegeld bezahlen, wenn ihr Account gehackt wurde. Sobald Nutzer allerdings von einem Datendiebstahl betroffen waren, verändert sich das Verhalten: 33 Prozent der Befragten sind dann dazu bereit, ihre Informationen vom Schwarzmarkt zurückzukaufen. Ein solches Lösegeld würden sie sich durchschnittlich 2.771,55 Dollar kosten lassen. Im Durchschnitt 6.300 Dollar würden sie zahlen, um eine gestohlene Debitkartennummer auszulösen. Für das eigene E-Mail-Passwort würden Deutsche durchschnittlich $3.914,14 bezahlen, gefolgt vom Instagram-Passwort für durchschnittlich $ 3427,17. Das Online-Banking-Passwort scheint mit einer durchschnittlichen Auslösesumme von $2.216,72 weniger wertvoll zu sein.

 

Im Überblick: Was Deutsche bereit wären zu zahlen, um ihre Informationen zurückzubekommen, für:

  • Debitkartennummer: $ 6293,57
  • E-Mail-Passwort: $ 3914,14
  • Kreditkartennummer: $ 1579,67
  • Amazon-Passwort: $ 4089,21
  • Instagram-Passwort: $ 3427,17
  • Sozialversicherungsnummer: $ 2471,71
  • Passwort für Online-Banking: $ 2216,72
  • Passwort der Krankenkasse: $ 1140,21
  • Gesundheitskarten: $ 1605,05

 

Die von OnePoll durchgeführte Studie untersuchte die Schutz- und Passwortaustauschgewohnheiten von 2.000 Menschen weltweit. Es wurde festgestellt, dass 28 Prozent der Befragten bereits einmal Opfer eines Hacks oder eines Identitätsdiebstahls waren. Von den befragten Deutschen sind 20 Prozent betroffen.

 

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