Studie über die Kosten von Datenpannen und Cybersicherheitsvorfällen

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Quelle: Kaspersky Lab
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 13. Juni 2018.

Moskau/lngolstadt, 13.06.2018 - Eine aktuelle Kaspersky-Studie [1] zeigt: Die Folgekosten eines Cybersicherheitsvorfalls sind innerhalb eines Jahres sowohl für große als auch für mittelständische Unternehmen deutlich gestiegen. So sind die durchschnittlichen aufgrund eines Datenlecks versursachten Kosten bei kleinen und mittleren Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent gestiegen – von 88.000 auf 120.000 US-Dollar. Für Großunternehmen kletterten die Ausgaben um 24 Prozent auf bis zu 1,23 Millionen US-Dollar.

Allerdings sind laut den Angaben auch die Budgets für IT-Sicherheit im Jahr 2018 weiter gestiegen. Fast ein Drittel aller IT-Ausgaben in Unternehmen (8,9 Millionen US-Dollar) entfallen auf diesen Bereich. Auch sehr kleine Unternehmen haben in den letzten zwölf Monaten demnach ihre Ausgaben angehoben - von 2.400 auf 3.900 US-Dollar. Großunternehmen verwenden laut der Studie bis zu 26 Prozent ihres IT-Budgets für Cybersicherheit.

Die vergangenen zwölf Monate waren geprägt von Datenpannen mit immer teureren und verheerenderen Folgen [2]. Laut der Studie standen die teuersten Vorfälle im Zusammenhang mit Cloud-Umgebungen und Datenschutz. So betrafen im Mittelstand zwei von drei der kostenintensivsten Cybersicherheitsvorfälle die Cloud, wobei pro Vorfall in der IT-Infrastruktur von Drittanbietern durchschnittlich 179.000 US-Dollar Folgekosten entstanden. Die höchsten Kosten verursachen bei Großunternehmen mit 1,64 Millionen US-Dollar gezielte Angriffe auf Daten, gefolgt von Pannen in der IT-Infrastruktur von Drittanbietern mit durchschnittlich 1,47 Millionen US-Dollar Verlust. (Quelle: Kaspersky-Pressemitteilung)

Der komplette Kaspersky-Bericht „In punkto Geld: Wachsende IT-Sicherheitsbudgets zum Schutz von digitalen Transformationsinitiativen“ ist auf https://kas.pr/economics_report verfügbar (Registrierung erforderlich).
 


[1] Die Studie wurde von Kaspersky Lab und B2B International durchgeführt. Dabei wurden in der zweiten Jahreshälfte 2017 insgesamt 6.614 Entscheidungsträger aus 29 Ländern weltweit über die Ausgabe Ihrer Organisation im Bereich IT-Sicherheit,  Cyberbedrohungen, mit denen sie zu kämpfen haben, und die von Cyberattacken verursachten Folgekosten befragt.

 

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