Studie: Ausgaben für IT-Sicherheit steigen um ein Drittel

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Quelle: NIFIS
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 29. November 2017.

Frankfurt am Main, 29.11.2017 - Laut der Studie "IT-Sicherheit und Datenschutz 2017" werden die Ausgaben deutscher Unternehmen für IT- und Informationssicherheit in den nächsten zwölf Monaten um rund ein Drittel ansteigen. Davon sind 57 Prozent von 100 befragten IT- und IT-Sicherheitsexperten überzeugt. Die Umfrage wird jährlich von dem unabhängigen Gremium der Nationalen Initiative für Informations- und Internetsicherheit e.V. (NIFIS) in Auftrag gegeben. Demnach erwarten bis zum Jahr 2025 44 Prozent einen um etwa ein Drittel höheren monetären Einsatz, verglichen mit dem bisherigen Invest. 33 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte gehen von einem Anstieg der Investitionssummen um die Hälfte aus. Der akute Bedarf an Sicherheitsmaßnahmen wird damit als relevanter eingeschätzt: 2016 gingen noch 58 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte von einem Ausgabenanstieg um 50 Prozent bis im Jahr 2025 aus.

Investitionssenkung wird ausgeschlossen

"Wir nehmen als positives Ergebnis aus der Studie mit, dass die Befragten ein Sinken der möglichen Investitionen nach wie vor ausschließen", so NIFIS-Vorsitzender Dr. Thomas Lapp. Dennoch scheint der Investitionsbedarf für die meisten Befragten zumindest zeitlich noch weit entfernt: Während etwas mehr als jeder Fünfte bis zum Jahr 2025 von einer Verdopplung der bisherigen Investitionssumme ausgeht, vermuten innerhalb der kommenden 12 Monate lediglich neun Prozent eine Verdopplung der Investitionssumme.

Angesprochen auf eine mögliche Veränderung bis 2025 antwortete nur ein Prozent der Befragten, dass die Investitionsleistungen auf gleichem Stand bleiben würden.

Lapp vermutet, dass die starke Sensibilität gegenüber dem Thema Datensicherheit daher rührt, dass viele der Befragten schon selbst mit Sicherheitsvorfällen zu kämpfen hatten. Eine Vermutung, die sich auch in der Studie widerspiegelt: Innerhalb der letzten drei Jahre hatten bis zu 75 Prozent der Unternehmen mit einem Sicherheitsvorfall zu kämpfen, wie 56 Prozent der Studienteilnehmer vermuten. 15 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass mehr als 75 Prozent der Unternehmen einen Sicherheitsvorfall innerhalb der letzten drei Jahre lösen mussten. Dass etwa die Hälfte der Firmen aufgrund von Cyberkriminalität aktiv Schadensbegrenzung betreiben musste, ist die Meinung von 22 Prozent der Befragten.

 


Die Ergebnisse der Studie "IT-Sicherheit und Datenschutz 2017" sind kostenfrei erhältlich unter team@euromarcom.de

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