Schlag gegen den internationalen Drogenschmuggel

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Quelle: LKA BW
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 10. Januar 2020.

Stuttgart, 10.10.2020 - In einer intensiv vorbereiteten Aktion gelang den Ermittlern der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift, GER Stuttgart, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart, ein Schlag gegen eine Tätergruppierung, die im Verdacht steht in großem Umfang mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Vorangegangen waren monatelange verdeckt geführte Ermittlungen. Am gestrigen Abend (09.10.2020) kam es zu der Sicherstellung von rund 11,5 Kilogramm Betäubungsmitteln (insbesondere Marihuana, Kokain) und Bargeld in Höhe von knapp 5.000 Euro. Sechs Männer im Alter von 20 bis 52 Jahren wurden vorläufig festgenommen.

Auf die Spur der am 9. Januar 2020 festgenommenen Beschuldigten kamen die Ermittler im Zuge von seit April 2019 geführten umfangreichen Ermittlungen. In den Abendstunden des gestrigen Tages trafen sich die Tatbeteiligten in einem Hotel in Heidenheim. Als einer der Täter Trolleys und Rucksäcke in ein Fahrzeug verluden, erfolgte der Zugriff durch Spezialkräfte der Polizei. Die Tatverdächtigen leisteten hierbei keinen Widerstand.

Im Anschluss an die Festnahmen erfolgten bis dato neun Durchsuchungsmaßnahmen in Wohnungen und Fahrzeugen im Raum Heidenheim, Leonberg und Raststatt. Hierbei wurden Beweismittel wie Mobiltelefone, Bankkarten und schriftliche Unterlagen sichergestellt, die aktuell ausgewertet werden. Die vorläufig festgenommenen mutmaßlichen Rauschgifthändler machen bislang keine Angaben.

Im Laufe des heutigen Tages (10.10.2020) erfolgt die Vorführung von vier Beschuldigten vor dem Haftrichter, von denen zwei die albanische, einer die spanische und ein weiterer die serbische Staatsangehörigkeit besitzen. Die zwei weiteren Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

An dem Einsatz waren neben Kräften der GER unterstützend das Zollfahndungsamt Stuttgart, das Polizeipräsidium Einsatz sowie weitere Kräfte aus Heidenheim, Leonberg, Rastatt und Baden-Baden im Einsatz. Die Ermittlungen zur Herkunft der Betäubungsmittel und zu den Hintermännern dauern an.

Zusatzinformation: In Baden-Württemberg gibt es in Stuttgart und Karlsruhe spezielle Ermittlungseinheiten zur Bekämpfung der organisierten/schweren, grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität. Die Einheiten bestehen paritätisch aus Zollbeamten des Zollfahndungsamtes Stuttgart und Polizeibeamten des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg. Durch die Zusammenlegung der beiden Verwaltungen wird die Ermittlungsarbeit gebündelt und verstärkt.

(Quelle/Original-Content: Gemeinsame PM der Staatsanwaltschaft Stuttgart und der GER Stuttgart vom 10.10.2020, bereitgestellt auf SecuPedia)

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