SAP-Anwendungen erhöhen Komplexität der IT-Landschaft

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Quelle: ASUG
Veröffentlicht von Datakontext am 23. Februar 2021.

Die IT-Landschaft in Unternehmen wird zunehmend komplexer und erschwert damit die Arbeit der IT-Teams. So empfindet mehr als die Hälfte (52 Prozent) der IT-Teams die in ihrem Unternehmen integrierten Technologiesysteme als extrem oder sehr kompliziert. Diese Komplexität schränkt jedoch die Innovationsmöglichkeiten von Unternehmen ein, wie aus einer Umfrage von Avantra mit der American SAP User’s Group (ASUG) hervor geht. Die Gründe liegen demnach in fehlenden Ressourcen, hohen Kosten und mangelnder Konsistenz bei der System-Verwaltung.
 
Die Vielzahl an zu integrierenden Anwendungen macht IT-Teams im Aufbau und Betrieb von SAP-Systemen regelmäßig zu schaffen. So bestätigt die große Mehrheit (87 Prozent) der IT-Experten, innerhalb des eigenen Unternehmens zumindest mit einer gewissen Systemkomplexität konfrontiert zu sein; 52 Prozent schätzen diese sogar als extrem oder sehr kompliziert ein. Die Schwierigkeiten basieren dabei auf einer Kombination von SAP-getriebenen, internen, aber auch externen Faktoren.
 
Komplexität hindert Innovation
 
Für 59 Prozent der Befragten liegt der Hauptgrund dieser Komplexität in der großen Anzahl der zu integrierenden SAP- und Nicht-SAP-Systemen. Immerhin nutzt mehr als ein Drittel der IT-Teams zwischen 26 und 500 SAP-Anwendungen. Neben den Integrationshürden kämpfen IT-Teams bei der Durchführung von SAP-Projekten vor allem mit fehlenden Ressourcen (52 Prozent) und hohen Kosten (45 Prozent). Hinzu kommen eine mangelnde Konsistenz bei der Verwaltung, Konfiguration und Ersteinrichtung von IT-Systemen (35 Prozent) sowie menschliches Versagen (32 Prozent).
 
Automatisierung notwendiger als je zuvor bei der Verwaltung der IT-Landschaft
 
SAP-Projektteams versuchen, den Überblick über Integrationen und die Einführung neuer Anwendungen zu behalten, doch mit der zunehmenden Komplexität wird der Einsatz von Automatisierung essentiell werden. Wachsende Komplexität und knappe Budgets in Zeiten der Covid-19-Pandemie zeigen, dass Unternehmen jetzt schnell handeln müssen.
 
„Früher kam die Implementierung von SAP einer umfassenden Unternehmenstransformation gleich, heute integrieren immer mehr Unternehmen unübersichtlich komplexe Systeme, so dass die IT-Teams darunter zunehmend leiden“, kommentiert Günter Sandmann, SVP EMEA bei Avantra. „Diese Herausforderungen führen zu einem Teufelskreis an Bedingungen, denen sich die SAP-Operation-Teams stellen müssen. Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage ist es unwahrscheinlich, dass IT-Teams ihre Belegschaft aufstocken können oder ihre Budgets erhöht werden. Zunehmend überlastete Teams werden jedoch Projekte mit hoher Wahrscheinlichkeit inkonsistent durchführen oder mehr Fehler als üblich machen. Unternehmen müssen deswegen jetzt einen Plan für ihre neuen SAP-Systeme erarbeiten, um auch noch nach der Implementierung von den versprochenen Vorteilen zu profitieren. Die Automatisierung der Bereitstellung und Verwaltung dieser wichtigen SAP-Projekte ist möglicherweise die einzige Möglichkeit, diese Herausforderungen zu lösen.“
 
„Damit SAP-Kunden ihre Unternehmensintelligenz und -agilität steigern können, müssen sie alle veralteten Barrieren innerhalb ihres Technologieportfolios beseitigen – einschließlich der anhaltenden Integrationsprobleme“, ergänzt Geoff Scott, CEO von ASUG. „Diese Notwendigkeit wird noch durch die Tatsache verstärkt, dass viele SAP-Kunden ihre Zukunft mit einem geplanten Umstieg auf SAP S/4HANA planen. Die Reduzierung von Komplexität und IT-Unterbrechungen ist ein perfekter Ansatzpunkt.“
 

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