Rheinland-Pfalz / Saarland: Onlinewache geht an den Start

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Quelle: LKA-RP
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 6. Dezember 2018.

Mainz, 06.12.2018 – Bürgerinnen und Bürger des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz haben künftig die Möglichkeit, via Internet ortsunabhängig mittels PC, Tablet oder auch Smartphone eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Wie das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA-RP) mitteilte, wurde hierzu jetzt die Onlinewache gestartet. Die Erstattung von Anzeigen erfolge dabei über eine geführte Anwendung, bei der die notwendigen Informationen für eine polizeiliche Sachbearbeitung eingetragen werden müssen. Daneben werde es nunmehr auch möglich sein, der Polizei auf elektronischem Wege Hinweise zu übersenden, etwa zu verdächtigen Beobachtungen.

"Die neue Möglichkeit, Straftaten an die Onlinewache zu melden, ist schnell, zeit- und ortsunabhängig und bürgernah", betonten der rheinland-pfälzische Innenstaatssekretär Günter Kern und der saarländische Innenminister Klaus Bouillon beim Start des neuen jeweils landesweiten Serviceangebotes in Trier. Im Rahmen des gemeinsam entwickelten Projektes zur Realisierung der Onlinewachen im Saarland und in Rheinland-Pfalz wurde eine auf beide Länder zugeschnittene Lösung programmiert, heißt es.

In Rheinland-Pfalz ist die Onlinewache beim Lage- und Dauerdienst des Landeskriminalamtes eingerichtet, der rund um die Uhr besetzt ist. Um die Onlineanzeigen zu bearbeiten, werde der Dienst um drei Stellen verstärkt. In der ersten Ausbaustufe können über die Onlinewache vor allem Deliktsfelder wie Betrug als Käufer oder Verkäufer, Diebstahl (aus Fahrzeugen, Fahrräder, Taschendiebstahl) oder Sachbeschädigungen angezeigt werden. Aber auch Strafanzeigen anderer Art seien möglich.

LKA-RP: „Der Betrieb der Onlinewache ist mit den Landesdatenschutzbeauftragten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland abgestimmt worden. Zudem wurden wichtige juristische Fragen, beispielsweise die Beachtung der formellen Anforderungen eines Strafantrages, mit den Justizministerien der beiden Länder abgestimmt.“ (Quelle: Pressemeldung / ots von LKA-RP vom 06.12.2018) 

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