PStS Dr. Günter Krings unterstützt Forderungen der Sicherheitswirtschaft

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Quelle: BDSW/VSW
Veröffentlicht von SecuMedia am 22. August 2017; zuletzt aktualisiert am 23. August 2017.

Berlin/Mainz, 22.08.2017 - Auf Initiative von Ursula Groden-Kranich, MdB, und Einladung durch die Vereinigung für die Sicherheit der Wirtschaft e.V. (VSW), und BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft, diskutierten in den Räumlichkeiten der VSW der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium des Innern Dr. Günter Krings, der Vorstandsvorsitzende der VSW, Peter H. Bachus, und der Hauptgeschäftsführer des BDSW, Dr. Harald Olschok, über die Zukunft der privaten Sicherheitsdienstleister.
 
Dr. Krings betonte dabei die Bedeutung der privaten Sicherheitsdienste. Er unterstützte auch den BDSW bei seinen Forderungen nach veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen:
 
„Unsere Forderung, die private Sicherheit nicht mehr ausschließlich im Gewerberecht zu regeln, würde besonders für kritische Bereiche, wie den Schutz von Großveranstaltungen oder Flüchtlingsunterkünften, zu einer deutlichen Erhöhung der Sicherheit beitragen“, so Olschok, der bei dieser Gelegenheit Dr. Krings das Positionspapier des BDSW „Deutschland sicherer machen: Sicherheitswirtschaft stärken und Eigenvorsorge fördern“ überreichte. Notwendig sei auch eine Aufgabenüberprüfung der derzeit von immer besser ausgebildeten Polizeibeamten wahrgenommenen Aufgaben.
 
Krings wies darauf hin, wie bedeutsam die Aufgaben der Sicherheitswirtschaft für die gesamte Sicherheit Deutschlands sind. Im Zuge der veränderten Sicherheitslage müssten deshalb tatsächlich die Zuständigkeitsbereiche und Zugehörigkeit der Branche zum Innenministerium zukünftig ernsthaft in Betracht gezogen werden. Er unterstützte auch die Forderung nach einer Überprüfung, in welchen Bereichen der Einsatz von studierten Polizeibeamten notwendig sei und wo eine Entlastung durch private Sicherheitsdienste sinnvoll und effizient sei. „Ein gutes Beispiel ist der Einsatz von Polizeibeamten bei der Begleitung von Schwertransporten – hier ist ein Kommissar mit Bachelorabschluss einfach nicht notwendig“, so Krings und Olschok übereinstimmend.
 
„Die Sicherheit in Deutschland kann durch den Einsatz von Sicherheitsdienstleistern erhöht werden, wenn die Qualifizierung der Beschäftigten und die Leistungsfähigkeit der Unternehmen stimmt.“ Dies erreicht man laut BDSW ebenfalls durch die Überarbeitung der Zuständigkeiten. Aber, so Vertreter der VSW, auch die Kontrolle und Überprüfung der gesetzlichen Vorgaben, sei ein maßgeblicher Aspekt.
 

 

v.l. Dr. Harald Olschok (Hauptgeschäftsführer des BDSW), Ursula Groden-Kranich, MdB, Dr. Günter Krings (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeministerium des Innern), Peter H. Bachus (Vorstandsvorsitzender der VSW). (Bild: VSW)





 

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