Neue iOS- und Android-Versionen der Malware FinSpy entdeckt

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Quelle: Kaspersky
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 10. Juli 2019.

Moskau/Ingolstadt, 10.07.2019 - Sicherheitsexperten von Kaspersky haben neue Versionen von ,FinSpy‘ entdeckt [1]. Bei FinSpy handle es sich um eine bösartige Software für gezielte Überwachungsangriffe, etwa auf mobile Geräte. Angreifer seien damit in der Lage, alle Aktivitäten eines Geräts auszuspionieren und sensible Daten wie GPS-Standort, Nachrichten, Bilder, Anrufe und vieles mehr auszulesen, berichtet das Cyber-Sicherheitsunternehmen.

Die neuen Versionen der Malware würden sowohl auf iOS- als auch auf Android-Devices funktionieren und gegenüber ihren Vorgängern über ein größeres Funktionalitätsspektrum verfügen. Damit ließen sich nun weitere Messaging-Dienste, einschließlich derjenigen, die bisher als „sicher“ galten – etwa Telegramm, Signal oder Threema – kompromittieren. Darüber hinaus könne etwa die iOS-Malware, die auf iOS 11 und ältere Versionen abziele, nun Anzeichen eines Jailbreaks verbergen, während die neue Version für Android einen Exploit enthalte, der Root-Privilegien erlangen könne – also "nahezu vollständigen Zugriff auf alle Dateien und Befehle – eines nicht verwalteten Geräts".

Basierend auf den von Kaspersky zur Verfügung stehenden Informationen, benötigen die Angreifer entweder physischen Zugriff auf ein Telefon oder ein bereits „jailbroken“ oder „rooted“ Gerät. Für Geräte, die bereits jailbroken/rooted sind, gebe es mindestens drei mögliche Infektionswege: SMS-, E-Mail- oder Push-Benachrichtigungen.




 

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