Mehr Sicherheit in der Nürnberger Innenstadt: 405.000 Euro für Ausbau der Videoüberwachung investiert

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Quelle: STMI Bayern
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 7. Dezember 2018.

München, 07.12.2018 - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute (07.12.2018) in Nürnberg gemeinsam mit Experten von Stadt und Polizei ein Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit in der Nürnberger Innenstadt vorgestellt. So wurde die polizeiliche Videoüberwachung am Nürnberger Königstor ausgebaut, eine 24-stündige Alkoholverbotszone im Umfeld des Hauptbahnhofs eingerichtet - der Freistaat hatte zum 25. Mai 2018 den Kommunen die gesetzliche Möglichkeit gegeben, bei erleichterten Voraussetzungen auch ganztägige Alkoholverbote anzuordnen - und die Polizeipräsenz lageangepasst verstärkt.

Hinsichtlich des weiteren Ausbaus der polizeilichen Videoüberwachung in der Nürnberger Innenstadt stehen seit Ende November 2018 zusätzlich zu den bereits vorhandenen Systemen drei Kameras am Bahnhofsplatz und vier im westlichen Bereich der Königstorpassage zur Verfügung, heißt es. Insgesamt könne die Nürnberger Polizei damit rund um die Uhr 28 Kameras an 19 Standorten im Bereich des Königstors einsetzen. "Zusätzlich haben wir auch in moderne Kameratechnik investiert, unter anderem mit hochauflösender Zoomfunktion und 360-Grad-Blick", ergänzte Herrmann. "Für den aktuellen Ausbau der polizeilichen Videoüberwachung in Nürnberg nebst Infrastruktur haben wir 405.000 Euro investiert." Bayernweit seien jetzt insgesamt 60 stationäre Videoüberwachungssysteme der Bayerischen Polizei im Einsatz. Darüber hinaus verfügt die Bundespolizei im Nürnberger Hauptbahnhof und an allen Bahnsteigen über weitere etwa 180 Kameras. Diese könnten jederzeit live in der Einsatzzentrale der Bundespolizei aufgeschaltet werden.
 

Für bayernweit mehr Videoüberwachung

"Weil wir von der Wirksamkeit überzeugt sind, setzen wir uns bayernweit für mehr Videoüberwachung vor allem an Kriminalitätsbrennpunkten im öffentlichen Raum ein", erklärte der Minister. Herrmann hat dabei fünf Ausbauschwerpunkte im Blick: mehr festinstallierte Videoüberwachungsanlagen der Polizei, die Ausweitung der mobilen polizeilichen Videoüberwachung, den weiteren Ausbau der kommunalen Videoüberwachung gerade im Öffentlichen Personenverkehr, mehr Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Einkaufszentren oder Konzerthallen sowie der verstärkte Einsatz hochmoderner und innovativer Videoüberwachungsmöglichkeiten bei der Bayerischen Polizei. Herrmann: "Wir werden die Videoüberwachung nur dort ausbauen, wo es für mehr Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger zwingend erforderlich ist. Eine Videoüberwachung sämtlicher Straßen, wie wir das in einigen britischen Städten erleben, wollen wir in Deutschland nicht."

Der Innenminister stellte auch klar, dass neben der polizeilichen Videoüberwachung auch eine lageangepasst hohe Polizeipräsenz wichtig sei. Die Grundvoraussetzung dafür sei eine gute Personalausstattung. "Hier kann das Polizeipräsidium Mittelfranken auf unsere Unterstützung zählen", kündigte Herrmann an. So kommen von den bayernweit 811 Polizistinnen und Polizisten, die im Frühjahr 2019 auf die Präsidien verteilt werden, 128 nach Mittelfranken – mehr als in jedes andere Polizeipräsidium. (Quelle: Pressemitteilung von StMI Bayern vom 07.12.2018) 


 

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