Kriminalstatistik: Vermischtes aus Berlin

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Quelle: Polizei Berlin
Veröffentlicht von SecuMedia am 31. März 2017.

Berlin, 31.03.2017 - Für das Jahr 2016 wurden in Berlin 568.860 Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfasst. Das sind 689 Fälle bzw. 0,1% weniger als im Vorjahr.

Im Wesentlichen wurden Fallzahlenrückgänge im Betrugsbereich festgestellt (-15.581 Fälle, -14,7%) und hier besonders der Beförderungserschleichung (-12.550 Fälle, -36,7%).

Deutlich abgenommen haben auch die erfassten Fälle von Mord und Totschlag (von 112 auf 92 Fälle) sowie die Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (-873 Fälle, -5,5%).

Eine deutliche Zunahme um 6.228 Fälle bzw. 62,4% gab es bei den Straftaten gegen das Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetz/EU.

Bei den Rohheitsdelikten ist mit 62.612 erfassten Fällen ein Anstieg um 2.325 Fälle bzw. 3,9% zu verzeichnen. Diese Entwicklung zeigt sich besonders bei den Körperverletzungen (+2.172 Fälle, +5,3%) und bei den Straftaten gegen die persönliche Freiheit (+404 Fälle, +2,8%). Die Zahl der Raubtaten hat dagegen abgenommen (-251 Fälle, -4,6%).

Zugenommen haben auch die Diebstahlsdelikte insgesamt, es wurden 3.757 Fälle mehr als im Vorjahr registriert (+1,4%). Diese Entwicklung zeigt sich insbesondere beim Taschendiebstahl (+4.323 Fälle, +10,7%), beim Fahrraddiebstahl (+2.174 Fälle, +6,7%) sowie beim Kfz-Diebstahl (+657 Fälle, +9,8%). Abgenommen haben dagegen die Wohnraumeinbrüche (-308 Fälle, -2,6%), die Kellereinbrüche (-2.603 Fälle, -13,1%) und die Ladendiebstähle (-644 Fälle, -1,7%).

Berlin stellt ausführliches statistisches Material mit übersichtlicher Aufteilung und aussagekräftigen Grafiken zur Verfügung:

Polizeiliche Kriminalstatistik Berlin 2016 – Kurzbericht

Politisch motivierte Kriminalität in Berlin 2016 – Kurzüberblick

Ausgewählte Fallzahlen der Politisch motivierten Kriminalität in Berlin – 1. Halbjahr 2016




 

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