Geld- und Wertdienste - BDGW: „ver.di beharrt auf absurden Forderungen“

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Quelle: BDGW
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 6. Dezember 2018.

Berlin/Bad Nauheim, 06.12.2018 – Die Tarifverhandlungen für den Geld- und Wertbereich sind erneut ins Stocken geraten. „Ver.di hält an völlig überzogenen und unrealistisch hohen Forderungen von bis zu 20 Prozent Erhöhung in nur zwei Jahren fest“, so die Verhandlungsführerin der Arbeitgeberseite, Andrea Lambauer. Die Arbeitgeber hätten "erneut sehr deutlich" gemacht, berichtet die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V. (BDGW), dass die wirtschaftliche Lage der Branche solche Erhöhungen nicht her geben würden. „Unser Angebot liegt mit Erhöhungen zwischen 2,6 und 4,8 Prozent pro Jahr schon über dem eigentlich machbaren für die Unternehmen“, so Lambauer. Diese Erhöhungen würden im Bereich der meisten anderen Branchenabschlüsse in diesem Jahr liegen.

Die Tarifverhandlungen für die rund 11.000 Beschäftigten der stationären und mobilen Geld- und Wertdienste geht am 12. Dezember 2018 in die vierte und für dieses Jahr letzte Runde. „Wir hoffen, dass die Gewerkschaft im Interesse der Branche und der Beschäftigten nächste Woche endlich zur Vernunft kommt und mit uns über tatsächlich finanzierbare Erhöhungen und damit den Erhalt der Arbeitsplätze redet“, so Lambauer.

 

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