Erster "Errichter 2.0" VdS-anerkannt

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Quelle: VdS
Veröffentlicht von SecuMedia am 2. Mai 2016.

Köln, 2. Mai 2016. Der europäische Norm-Entwurf „Dienstleistungen für Sicherheitsanlagen“ ist der Versuch einer EU-weiten Festlegung von Mindestanforderungen an die Errichter von Brandmelde-, Lösch- und Alarmanlagen. Mit ihrem Inkrafttreten wird die EN 16763 gravierenden Einfluss auf den Markt für technische Brand- und Einbruchschutzdienstleistungen nehmen. Vor diesem Hintergrund hat auch VdS seine Anerkennung für Errichter dieser Gewerke optimiert: Der „Errichter 2.0“ bietet ein kombiniertes Verfahren für bis zu drei Fachrichtungen (Brandmelde-, Einbruchmelde-, Videoüberwachungsanlagen), umfasst die in Zukunft nötigen Norm-Anforderungen und erleichtert die VdS-Anerkennung gerade für die zahlreichen „Kombi-Errichter“.

Die entsprechenden Richtlinien zur „Anerkennung von Errichterunternehmen für Gefahrenmeldeanlagen (GMA)“, VdS 3403, sind seit dem 1. Januar in Kraft. Jetzt erhielt mit dem sächsischen Brand- wie Einbruchschutzdienstleister „Hassel & Krug GmbH“ das erste Errichterunternehmen für GMA seine Anerkennungsurkunde.

„Viele der komplexen Gewerke der Gefahrenmeldetechnik greifen mittlerweile ineinander, wodurch die Positionierung als Errichterunternehmen, das alle erbrachten Leistungen nachgewiesen perfekt beherrscht, von großer Bedeutung ist“, erklärt Dieter Kerkhoff, Projektingenieur des Leipziger Dienstleisters. „Deswegen freuen wir uns besonders, die höchste Qualität unserer Dienstleistungen jetzt mit dem neuen VdS-Siegel `Errichterunternehmen für Gefahrenmeldeanlagen´ auf den ersten Blick klar belegen zu können.“

Sebastian Brose, der als stellvertretender Leiter der VdS-Abteilung „Fachkräfte“ in Leipzig die erste Anerkennung an einen „Errichter 2.0“ übergab, betont: „Das neue VdS-Errichter-Konzept haben wir bereits vor einigen Monaten auf einer Roadshow vorgestellt und mit den Kunden diskutiert. Es wurde von allen Beteiligten durchweg begrüßt. Wir konnten auch zahlreiche Vorschläge der Errichter direkt ins Verfahren übernehmen. Unsere Partner loben am neuen Angebot neben den praxisnah unterstützenden Vorgaben und der klaren Zukunftsausrichtung auch die Erleichterungen durch die Synchronisation von Terminen und Fälligkeiten.“

VdS-Bestandskunden können sofort in das neue Verfahren wechseln, wenn sie nach dem alten Verfahren verlängern müssten. Der Modus ist in den Richtlinien VdS 3403 beschrieben. Diese ersetzen die Richtlinien VdS 2129 (BMA), VdS 2130 (EMA) und VdS 3442 (VÜA). Bis zum Jahresende verlängert VdS auf Wunsch auch noch nach den alten Verfahren.

Alle Informationen zum Errichter 2.0 auf www.vds.de/gma




 

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