Elektronische Sicherheitstechnik: ZVEI-Fachverband Sicherheit meldet Umsatzzuwächse

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Quelle: ZVEI
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 20. Juni 2018.

Frankfurt am Main, 20.06.2018 - Der Markt der elektronischen Sicherheitstechnik in Deutschland hat sich 2017 erneut mit stabilem Wachstum gezeigt. Der Umsatz der Unternehmen ist im Vergleich mit dem Vorjahr um 6,1 Prozent auf knapp 4,2 Milliarden Euro gestiegen, berichtet der ZVEI-Fachverband Sicherheit. Dieser meldet Wachstum in nahezu allen Segmenten:
Der Umsatz mit Brandmeldetechnik - dem nach wie vor größten Segment der Sicherheitstechnik, das zudem stark von der Baukonjunktur abhängig ist - ist 2017 um acht Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro gewachsen. Ein Treiber sei hier noch immer die flächendeckende Rauchwarnmelderpflicht in den Landesbauordnungen für Privatwohnungen. Ein „hohes Wachstum“ verzeichnen Zutrittsmanagementsysteme mit einem Plus von über sieben Prozent auf knapp 330 Millionen Euro. Videotechnik hat mit einem Plus von fast sechs Prozent auf 540 Millionen Euro zugelegt, Sprachalarmierungstechnologie mit plus sechs Prozent auf 106 Millionen Euro. Als „etwas verhaltener“ wird das Umsatzwachstum bei Überfall- und Einbruchmeldeanlagen mit 3,8 Prozent angegeben. Die übrigen Gewerke wie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), Rufanlagen nach DIN VDE 0834 und sonstige Systeme und Komponenten verzeichneten den Angaben zufolge eine stabile Entwicklung.

Die Branche gehe weiter von einem stabilen, aufwärts gerichteten Trend aus. Neben dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis und der guten Konjunktur am Bau sieht Uwe Bartmann, Vorsitzender des Fachverbands, auch den Einfluss der Politik. "Der Koalitionsvertrag betont das Sicherheitsthema ausdrücklich. Was bislang als selbstverständlich vorausgesetzt wurde, ist jetzt politisch besetzt und der Bedarf im Koalitionsvertrag beschrieben. Dies eröffnet uns neue Perspektiven im Gespräch mit öffentlichen Entscheidern, aber auch mit anderen Akteuren wie etwa den Betreibern kritischer Infrastrukturen."

Weitere strategische Wachstumsperspektiven sieht Bartmann in der Digitalisierung und Vernetzung der Sicherheitstechnik mit anderen Gewerken und in der Serviceorientierung: "Elektronische Sicherheitstechnik ist integraler Bestandteil im smarten Gebäude. Jetzt geht es darum, aus vorhandenen Daten unter Wahrung des Datenschutzes neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen zu entwickeln." (Quelle: ZVEI-Presseinformation)

 

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