Durchsuchungen im Zusammenhang mit Munitionsverlusten bei Schießübungen

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Quelle: LKA Bayern
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 28. April 2021; zuletzt aktualisiert am 30. April 2021.

Im Zusammenhang mit Munitionsverlusten bei Schießübungen auf einem Schießplatz in Mecklenburg-Vorpommern durchsuchen die Bayerische Zentralstelle für die Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) bei der Generalstaatsanwaltschaft München und das Bayerische Landeskriminalamt seit heute Morgen Dienststellen der Bayerischen Spezialeinheiten in Nürnberg und Augsburg und eine Wohnung.

Die Ermittlungen richten sich gegenwärtig gegen zwei namentlich bekannte Polizeibeamte, die Angehörige der Spezialeinheiten sind, so das LKA Bayern. Sie stehen im Verdacht, während des Aufenthalts zu Schießtrainingseinheiten auf einem Schießplatz in Mecklenburg-Vorpommern mitgebrachte Munition unterschlagen zu haben. Gegenstand der Ermittlungen ist dabei auch, ob weitere bayerische Beamte in vergleichbarer Weise Munition unterschlagen haben. Derzeit liegen keine Anhaltspunkte für einen rechtsextremistischen Hintergrund der Beschuldigten vor.

Insgesamt werden seit heute Morgen drei Objekte durchsucht. Die Ermittlungen dauern an.

Um die Koordinierung der bayernweiten Ermittlungen zu gewährleisten, habe die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus der Generalstaatsanwaltschaft München (ZET) den gesamten Verfahrenskomplex übernommen.
 

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