Die Zahl der Wassernebel-Löschanlagen steigt

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Quelle: VdS
Veröffentlicht von Datakontext am 9. September 2022.

Wassernebelsysteme nutzen zur Brandbekämpfung fein verteiltes Löschwasser, verdrängen so Sauerstoff und absorbieren Wärme – kombinieren also die Effekte von Gaslösch- und traditionellen Sprinkleranlagen. Die geringen Tropfengrößen (≤1 mm Durchmesser) verstärken die Wirkung des eingesetzten Löschwassers erheblich, was gleichzeitig Wasserschäden minimiert. VdS sichert nun mit einem grundlegenden Produktstandard Hersteller wie Anwender durch eine systematische Prüfung der Wirksamkeit und Zuverlässigkeit ab.

Produktregelwerke existierten bis jetzt lediglich für ausgewählte Bauteile (z.B. EN 17450-1, Filter und Siebe, oder ISO 6182-9, Düsen ab 12 bar); VdS-Prüfungen basierten bisher auf aufwändigen Einzelfallbetrachtungen. Die neu erschienenen Richtlinien schaffen ab sofort Abhilfe. „Wir prüfen wasserbasierte Brandbekämpfungsanlagen, seit diese in Europa erstmals eingesetzt wurden – in die neuen Regelwerke fließen mehrere Jahrzehnte Erfahrung ein“, betont Frank Bzdega, Leiter der VdS-Laboratorien für Wasserlöschanlagen. „Hunderte mögliche Mängel in dieser komplexen Technologie – ein Weg, um sicherzustellen, dass die Systeme immer funktionieren, wenn sie gebraucht werden: die VdS-Anerkennung.“

Die Richtlinien VdS 3100, „Hochdruck Wassernebel-Systeme – Anforderungen und Prüfmethoden“, sind zum kostenlosen Download im www.vds-shop.de erhältlich; für Wassernebel-Sprinkler und -Düsen aller Druckstufen ist zudem die VdS 3100-46 neu erschienen.

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