Der Sicherheitsmarkt für Privatanwender

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

Anzeige
Wechseln zu: Navigation, Suche
Quelle: bbw
Veröffentlicht von SecuMedia am 18. Oktober 2016.

Neuss, 17.10.2016. "Der Markt für Sicherheitsprodukte für den Privatbedarf ist nach wie vor 'ein schlafender Riese'",  so das Urteil des Marketingexperten Dr. Klaus Vossen nach einer umfangreichen Untersuchung des Privatmarktes. "Diese Aussage betrifft allerdings weniger die Umsätze, sondern eher das Verhältnis der Anbieter zu den Kunden."

Der Privatbedarf machte im Jahr 2010 schon rd. 2,4 Mrd. EUR aus. In der Folgezeit aber hatten sowohl die mechanischen und mechatronischen Produkte als auch die die elektronische Sicherheitstechnik überaus deutliche Wachstumsraten zu verzeichnen. Und das in nahezu allen Feldern.

Die Branchen des deutschen Sicherheitsmarktes konnten in 2015 insgesamt ein Marktvolumen von 14,5 Milliarden Euro für sich verbuchen. An dem Boom hatten die speziellen Branchenfelder nicht gleichermaßen einen Anteil. Hauptnutzer sind die Bewachungsfirmen incl. Zentralen, die ihren Umsatz seit 2013 jährlich um rd. 10 % auf 6,9 Mrd. Euro steigern konnten.

Mehr als drei Milliarden
Der Umsatz von Security Produkten im privaten Bereich soll aktuell zwischen 3 und 3,5 Mrd. Euro liegen. Aufgrund der schwierigen Zuordnung ist eine genaue Differenzierung nicht möglich.

Die Angst der Bevölkerung, Opfer eines Einbruchs zu werden, hat sich in den letzten Jahren weiter stark erhöht. Nicht zuletzt auch durch die Entwicklung der Vermögenssituation zahlreicher Privathaushalte sehen immer mehr Bürger die Notwendigkeit eines zusätzlichen Schutzes des Eigentums durch Einbruchmeldeanlagen. Sicherheit bedeutet für den Kunden somit auch ein Stück Lebensqualität.

Industrie, Dienstleister und Handel sind jedoch auf diese Situation immer noch nicht richtig eingestellt. Dies hat zumindest die neue Verbraucherbefragung von bbw  Marketing ergeben, die das Thema Sicherheitstechnik für Endverbraucher beleuchtet hat. Umfang, Geschwindigkeit und auch die Veränderungen nehmen im Sicherheitsmarkt stetig zu. Der Kunde verlangt innovative Produkte mit Zukunftsorientierung. Somit wird der technische Rückstand von Billigprodukten immer größer. Auf der anderen Seite reagieren die Kunden durchaus preissensibel. Aber auch andere Einstellungen der Kunden haben sich deutlich verändert. Sicherheitstechnik-Produkte für den privaten Konsumenten sollen ganz besonders bedienungsfreundlich und einfach zu installieren sein. Eine Betreuung durch den Fachhandel wird durchaus gewünscht. Zwar gibt es hinsichtlich der Einschätzungen und Wünsche der Verbraucher innerhalb der einzelnen Produktfelder durchaus unterschiedliche Schwerpunkte und Nuancen, aber eine Grundeinstellung ist erkennbar.

Hersteller sind bei Privatkunden weitgehend unbekannt
Dies bietet Chancen für den Einsatz spezieller auf die Bedürfnisse der Privathaushalte ausgerichteter Produkte und Serviceleistungen. Es kann allerdings seit den letzten Konsumentenbefragungen nicht mehr überraschen, dass die Hersteller bzw. die Marken von Produkten der Sicherheitstechnik, von wenigen Ausnahmen bei den mechanischen und mechatronischen Produkten einmal abgesehen, praktisch unbekannt sind und folglich bei den Verbrauchern keine große Markenpräferenz besteht. Hier liegt ein Feld für die Marketingexperten völlig brach, und dieses gilt es möglichst schnell zu bestellen.

Wie Verbraucher Sicherheit auswählen
Aus der Befragung lassen sich die Hauptauswahlkriterien der Verbraucher beim Kauf von Home Security-Technik ableiten. Die Ansprüche an Funktionalität und Robustheit der Produkte, ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis sowie die Forderung nach Fachberatung und Service erfordern von den Unternehmen adäquate Investitionen in Produktentwicklungen und ebenso Manpower für Vertrieb und Service. Aber es wird sich sicher lohnen.

Der private Bedarf für Sicherheitstechnik ist laut bbw-Studie jedenfalls vorhanden. In der Verbrauchergunst dominieren inzwischen auch die elektronischen Sicherungsprodukte. Und Trends wie Smart Home werden dafür sorgen, dass der Markt weiter belebt wird. Ein Ass im Ärmel der Home Security Wirtschaft ist aktuell auch die Brandmeldetechnik, die mit knapp 1,7 Mrd. Euro nicht nur einen sehr hohen Umsatz aufweist, sondern auch mit zweistelligen Zuwachsraten punkten kann. Aufgrund der mittlerweile flächendeckenden gesetzlichen Rauchmelderpflicht ist davon auszugehen, dass der Boom noch eine gewisse Zeit anhält.

Weiteres Wachstum zu erwarten
Die Szenario-Untersuchung von bbw Marketing lässt aber auch die anderen Produktbereiche in einem positiven Licht erscheinen. Auch hier spricht nichts dafür, dass die überaus positive Entwicklung in den Produktfeldern von „Home Security“ ein abruptes Ende nehmen könnte.

Fachanbieter bevorzugt
Interessanterweise und in der Form überraschend votieren die Endverbraucher beim Rating der bevorzugten Einkaufsstätten deutlich für die Sicherheitsfachgeschäfte, wohingegen die Bau- und Heimwerkermärkte erst an dritter Stelle folgen. Allerdings  holen die Bau- und Heimwerkermärkte deutlich auf. In dem Zusammenhang ist jedoch eine differenzierte Betrachtung nach den einzelnen Produkten erforderlich. Für besonders erklärungsbedürftige Produkte sucht der Verbraucher verständlicherweise die Nähe des Fachhandels, wohingegen Brandmelder schon aufgrund des Preises auch schon einmal häufiger in Bau- und Heimwerkermärkten gekauft werden..

Die Studie ist für 1190 Euro zu haben. Bei Bestellung bis 15.12.2016 gilt für SecuPedia-Nutzer ein Subskriptionspreis von 990 Euro.

Inhaltsverzeichnis der Studie im Dateianhang.




 

Anhänge

Kategorien E-Mail Service konfigurieren

  • Sicherheitsmarkt

Benutzergruppe

  • Alle Benutzer