Cloud-Security ist Hauptsorge der Sicherheitsexperten

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Quelle: Delinea
Veröffentlicht von Datakontext am 14. Juli 2022; zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2022.

Cloud-Sicherheit bereitet Cybersecurity-Experten aktuell die größte Sorge, wie eine Umfrage von Delinea nun zeigt. Dabei wurden im Rahmen der diesjährigen RSA Conference in San Francisco mehr als 100 Sicherheitsfachleute zu ihren derzeit größten Problemen sowie ihren Cyberhygiene-Praktiken interviewt. Für 37 Prozent der Befragten ist die Absicherung der Cloud demnach Hauptanlass zur Besorgnis, gefolgt von Ransomware (19 %) sowie einer verteilt arbeitenden Belegschaft (17 %).
 
„Der Schutz digitaler Assets in der Cloud wird zur Priorität Nummer eins und zeigt einen proaktiveren Ansatz für Cybersicherheit“, so Joseph Carson, Chief Security Scientist und Advisory CISO bei Delinea. „Da Unternehmen bei Infrastruktur, Anwendungsentwicklung und Geschäftsprozess-Automatisierung immer stärker auf die Cloud angewiesen sind, müssen auch die Sicherheitskompetenzen und -lösungen hier Schritt halten. Umso wichtiger ist es, privilegierte Zugriffe auf Cloud-Infrastrukturen und -Workloads abzusichern, bevor Angreifer diese kompromittieren.“
 
Dabei sind viele Unternehmen bereits auf dem richtigen Weg, wie die Umfrageergebnisse zeigen: Denn 80 Prozent der Befragten konnten vermelden, dass ihr Unternehmen in den letzten 12 Monaten keinen Cyberangriff erlitten hat. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung wahrscheinlich auf eine verstärkte Cyber-Hygiene der Mitarbeiter, insbesondere was den Umgang mit Passwörtern und die Sorgfalt bei der Authentifizierung angeht. So gaben 59 Prozent der Befragten an, Passwörter nicht kontenübergreifend einzusetzen, und fast zwei Drittel (66 %) setzt mittlerweile auf eine sichere Multifaktor-Authentifizierung (MFA), wann immer diese verfügbar ist.
 
„Passwörter sollten niemals die einzige Sicherheitskontrolle für den Zugriff auf kritische Systeme, Anwendungen und Berechtigungen sein. Durch die Implementierung von MFA-Kontrollen wird eine zusätzliche Schutzebene hinzugefügt, die Sicherheit garantiert, falls es einem Angreifer gelingen sollte, ein Passwort zu kompromittieren“, ergänzt Carson. „Dabei sollte MFA nicht nur bei der Systemanmeldung, sondern auch bei der horizontalen und vertikalen Berechtigungserweiterung erforderlich sein.“
 
Gefragt nach ihren Incident-Response-Fähigkeiten und dem Umgang mit Cybervorfällen wurde deutlich, dass Cyberversicherungen eine immer wichtigere Rolle spielen: 41 Prozent der Befragten gaben demnach an, dass ihr Unternehmen bereits eine spezielle Cyberversicherung abgeschlossen hat oder in Erwägung zieht, sich zu versichern.
 

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