CIO-Studie: Cloud-Komplexität und Datenschwemme fordern IT-Teams

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Quelle: Dynatrace
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 22. Januar 2020.

München, 21.01.2020 – Das Unternehmen Dynatrace, eine „Software Intelligence Company“, hat die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage unter 800 CIOs vorgestellt. Demnach wächst die Kluft zwischen den vorhandenen IT-Ressourcen und den steigenden Management-Anforderungen für die immer größeren und komplexeren Enterprise-Cloud-Systeme. Laut der Umfrage erhalten die IT- und Cloud-Operationteams jeden Tag im Durchschnitt fast 3.000 Alerts von ihren Monitoring- und Management-Tools. Aufgrund dieser hohen Anzahl verbringen IT-Teams laut Studie durchschnittlich 15 Prozent ihrer Zeit mit der Analyse, welche Alerts wichtig und welche irrelevant sind. „Das kostet Unternehmen im Durchschnitt 1,5 Millionen Dollar an Gemeinkosten pro Jahr“, so Dynatrace. CIOs würden daher zunehmend nach Automatisierungs- und KI-Lösungen suchen, um die Kontrolle zu behalten und die Lücke zwischen IT-Ressourcen sowie zunehmender Größe und Komplexität der Enterprise Cloud zu schließen.

 

Einige Ergebnisse der Studie für Deutschland und weltweit

IT ertrinkt in Daten: Herkömmliche Monitoring-Tools wurden nicht für die Menge, Geschwindigkeit und Vielfalt der Daten entwickelt, die von Anwendungen in dynamischen, webbasierten Enterprise Clouds erzeugt werden. Diese Tools funktionieren oft isoliert und berücksichtigen nicht den breiteren Kontext von Ereignissen, die über den gesamten Technologie-Stack hinweg ablaufen, erklärt Dynatrace: „Entsprechend bombardieren sie IT- und Cloud-Betriebsteams jeden Tag mit Tausenden Meldungen. Die IT ertrinkt in den Daten, da inkrementelle Verbesserungen der Tools keinen Unterschied bringen.“

Zahlreiche Alerts: In Deutschland erhalten IT- und Cloud-Operationteams laut Studie täglich 2.624 Alerts von ihren Monitoring- und Management-Tools (weltweit: 2.973) - 15 Prozent mehr als in den letzten 12 Monaten (weltweit: 19%). Die enorme Anzahl an Alerts führe dazu, dass 64 Prozent der deutschen IT-Teams mit Problemen kämpfen, die hätten verhindert werden sollen (weltweit: 70%).

Steigende Anforderungen: 68 Prozent der deutschen CIOs sagen, dass ihr Unternehmen mit der Anzahl der Meldungen von Monitoring- und Management-Tools zu kämpfen hat (weltweit: 70%).

Irrelevante Alerts: Laut 74 Prozent der deutschen Unternehmen sind die meisten Alerts von Monitoring- und Management-Tools irrelevant (weltweit: 75%).

Relevante Meldungen: Im Durchschnitt erfordern nur 22 Prozent der Meldungen, die täglich bei Unternehmen in Deutschland eingehen, eine Aktion (weltweit: 26%).

Zeitaufwand: Im Durchschnitt verbringen deutsche IT-Teams 9 Prozent ihrer Zeit mit der Analyse, welche Alerts wichtig und welche irrelevant sind (weltweit: 15%).

Kostenaufwand: Alleine diese Zeit zur Analyse kostet Unternehmen in Deutschland durchschnittlich 860.000 Euro pro Jahr (weltweit: 1,53 Millionen US-Dollar).

Die Studie „Top challenges for CIOs on the road to the AI-driven autonomous cloud“ lässt sich hier herunterladen (Registrierung erforderlich).
 

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