Chief Information Officer (CIO) der Länder Sachsen und Baden-Württemberg vertiefen Zusammenarbeit

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Quelle: Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg
Veröffentlicht von Datakontext am 25. Mai 2022.

Chief Information Officer (CIO) der Länder Sachsen und Baden-Württemberg unterzeichnen neue Kooperationsvereinbarung. Landes-CIO Stefan Krebs: „Durch den engen Schulterschluss mit dem Freistaat Sachsen schöpfen wir Synergien und setzen klare Maßstäbe, weit über unsere Grenzen hinaus“

In Baden-Württemberg heißt es service-bw, im Frei-staat Sachsen Amt24: Diese digitalen Serviceportale garantieren für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen einen einfachen und sicheren Zugang zu digita-len Verwaltungsleistungen. Sie sollen in Zukunft gemeinsam noch weiter ausge-baut werden. Dafür wurde von den CIOs beider Länder am 24.05.2022 in der Sächsischen Staatskanzlei eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung Thomas Popp, der die Rolle des sächsischen CIO innehat sagt: „Erfolgreiche digitale Ver-waltung schaffen wir am besten gemeinsam. Sachsen profitiert von der engen Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg. Unser sächsisches Serviceportal Amt24 soll DIE zentrale Anlaufstelle für Bürger und Unternehmen sein, wenn sie den digitalen Zugang zur Verwaltung suchen. Deshalb müssen wir es bedarfsge-recht weiterentwickeln.“
„Durch den engen Schulterschluss mit dem Freistaat Sachsen schaffen wir auch in der Digitalisierung einen echten Mehrwert und schöpfen Synergien. Sachsen und Baden-Württemberg kooperieren hier seit Jahren verlässlich und zuverläs-sig. Das Konzept zeigt: Gemeinsam sind wir erfolgreicher“, so der baden-würt-tembergische CIO und Ministerialdirektor Stefan Krebs und setzt fort: „Auch län-derübergreifend gehen wir ‚Hand in Hand‘ voran und setzen klare Maßstäbe, weit über unsere Grenzen hinaus. Daran knüpfen wir nun erneut an!“

Seit mehr als 15 Jahren besteht zum Thema der digitalen Serviceportale zwi-schen den beiden Ländern eine enge Zusammenarbeit, die nun noch einmal weiter vertieft wird.
„Die neugefasste Kooperationsvereinbarung sichert unsere erfolgreiche Zusam-menarbeit der letzten Jahre und bringt eine neue Qualität“, freut sich Staatssek-retär Popp. „So vergeben wir erstmals als Einkaufgemeinschaft die Entwick-lungsdienstleistungen für unsere Portale neu und sind damit nun direkter Ver-tragspartner unseres Dienstleisters. Zudem werden wir ein neues gemeinsames Projekt bearbeiten, das für ganz Deutschland interessant werden kann.“

Das neue Projekt ist der sogenannte OZG-Hub. Mit Mitteln des Konjunkturpa-ketes des Bundes soll eine Online-Plattform entstehen, auf der parallel Verwal-tungsleistungen entwickelt und länderübergreifend zur Nutzung bereitgestellt werden können.

Dazu bemerkt CIO Stefan Krebs: „Der OZG-Hub ist ein weiterer Baustein in un-serem ganzheitlichen Digitalisierungsansatz. Knapp 770.000 Bürgerinnen und Bürger und rund 900 unserer 1.136 Landkreise, Städte und Gemeinden nutzen in Baden-Württemberg bereits das Landesportal service-bw. Darüber hinaus för-dern wir in Baden-Württemberg zusätzlich je eine Personalstelle pro Landkreis, um die Verwaltungsdigitalisierung noch mehr in die Fläche zu bringen. Im Zu-sammenwirken schaffen wir so einen noch größeren Mehrwert.“

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