BYOD: Kleine Unternehmen unterschätzen Gefahrenpotenzial

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Quelle: Kaspersky Lab
Veröffentlicht von It-sa Benefiz am 20. Mai 2015.

Moskau/lngolstadt, 19. Mai 2015 - BYOD (Bring-your-own-Device) hat sich im alltäglichen Geschäftsleben etabliert. Eine Kaspersky-Studie von Ende des Jahres 2014 [1], deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden, zeigt: 62 Prozent der Geschäftsführer und Mitarbeiter der befragten Unternehmen setzen bei ihrer Arbeit persönliche Smartphones und Tablets ein. Allerdings werden vor allem im Mittelstand mögliche IT-Sicherheitsschwachstellen noch verharmlost. So sehen 32 Prozent der von Kaspersky Lab befragten kleinen Unternehmen in BYOD-Konzepten absolut keine Gefahr, etwa für kritische Firmendaten.

Zudem sind mehr als 80 Prozent der von Kaspersky Lab befragten Kleinfirmen nicht an derzeitigen Konzepten zur Verwaltung von Informationssicherheit für mobile Geräte interessiert. Kleine Unternehmen sorgen sich also wenig um die Sicherheit mobiler Geräte; ihrer Meinung nach sind kostenlos verfügbare Lösungen für Smartphones und Co. ausreichend.

Erschwerend kommt hinzu: Mitarbeiter sind der Meinung, dass der Arbeitgeber für Sicherheitsbelange verantwortlich sei. Die Folge: Mobile Sicherheit wird gerade bei kleinen Unternehmen, sowohl von Seiten der Firmen als auch durch deren Mitarbeiter, vernachlässigt. Es entstehen ernsthafte Lücken im Unternehmensnetzwerk, die von Cyberkriminellen oder von skrupellosen Wettbewerbern ausgenutzt werden können.

„Immer mehr Geschäftsleute setzen ihr persönliches Smartphone für die Arbeit ein. Denn mit Laptops und Smartphones kann heutzutage Geschäftliches auch außerhalb des Büros erledigt werden“, so Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Es besteht allerdings die Gefahr, dass dadurch wichtige Unternehmensdaten verloren gehen – beispielsweise durch Verlust oder Diebstahl privater Mitarbeitergeräte oder über von Cyberkriminellen ausgenutzte mobile Sicherheitslücken im Unternehmensnetzwerk.“

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[1]
Die Umfrage wurde zwischen Oktober und November 2014 durchgeführt. Dafür wurden rund 6.219 Unternehmen aus 21 Ländern weltweit befragt – u.a. 317 deutsche. Es wurden kleine (bis zu 50 Mitarbeiter), mittelgroße (50 bis 1.500 Mitarbeiter) und große Unternehmen (mehr als 1.500 Mitarbeiter) erfasst. Mehr zur Studie ist unter http://media.kaspersky.com/en/Business-Attitudes-Toward-Cybersecurity-2014.pdf abrufbar.



 

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