BND-Affäre verunsichert Wirtschaft

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Quelle: DIHK
Veröffentlicht von SecuMedia am 4. Mai 2015.

Berlin, 04.05.2015. Die Spionageaffäre rund um den Bundesnachrichtendienst (BND) zieht weitere Kreise. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), fürchtet um das Vertrauen der Unternehmen und damit um einen effektiven Wirtschaftsschutz.
DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Thomas Kierok

"Es ist unklar, ob der BND geholfen hat, deutsche Unternehmen auszuspähen", sagte Wansleben dem "Handelsblatt", und er forderte: "Hierzu sollte sich das Kanzleramt rasch erklären."

Jeder Verdacht auf Wirtschaftsspionage müsse ausgeräumt werden, betonte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. Denn: "Die gegenwärtige Unsicherheit schadet den Bemühungen der Wirtschaft um einen effektiven Wirtschaftsschutz, die durch eine freiwillige Kooperation mit den Sicherheitsbehörden geprägt sind."

Die aktuelle Ungewissheit nannte Wansleben einen "Bärendienst für den Standort".



 

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