BKA informiert über Projekt „No More Ransom“: Zurzeit mehr als 65 Entschlüsselungswerkzeuge verfügbar

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Quelle: BKA
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 17. April 2019.

Wiesbaden, 16.04.2019 – Nach wie vor gilt Ransomware als eine der bedeutendsten Cyberbedrohungen. „Es sind zahlreiche Ransomware-Familien im Umlauf, die stetig weiterentwickelt werden“, warnt etwa das Bundeskriminalamt in einer aktuellen Meldung und macht in diesem Zusammenhang auf das bereits 2016 gestartete Projekt NoMoreRansom.org aufmerksam. Dessen Ziel sei es, „Opfern von Ransomware bei der Entschlüsselung zu helfen, ohne dass Lösegeld gezahlt wird“, so das BKA. Das Projekt, das von Strafverfolgungsbehörden, darunter das BKA, und IT-Sicherheitsunternehmen unterstützt wird, möchte, so das BKA, „Nutzer darüber informieren, wie Ransomware funktioniert und welche Gegenmaßnahmen getroffen werden können, um eine Infektion zu verhindern.“

Wie die Behörde im Rahmen ihrer aktuellen Aufklärungsarbeit ferner informiert, werden auf der Portalseite des Projekts Hinweise zur Vorbeugung sowie Hintergrundinformationen zum Thema Ransomware in mittlerweile 36 Sprachen (darunter Deutsch) angeboten. Darüber hinaus seien dort für zahlreiche Ransomware-Varianten zurzeit mehr als 65 Entschlüsselungswerkzeuge verfügbar.

Weitere Informationen und Informationsflyer „No more ransom“ (in englischer Sprache)  zum Download bietet das BKA unter diesem Link.


 

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