Bei Windows 10 auf Einstellungen zum Datenschutz achten

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Quelle: Virtuelles Datenschutzbüro
Veröffentlicht von SecuMedia am 5. August 2015.

Kiel, 04.08.2015. Das Virtuelle Datenschutzbüro schreibt (Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung):

Bei der Installation des Betriebssystems Windows 10 sollten Nutzer bei den Einstellungen darauf achten, in welchem Umfang dafür Daten freigegeben werden. Wer die von Microsoft festgelegten Express-Einstellungen wähle, räume dem Unternehmen weitreichende Rechte zum Erfassen und Verarbeiten seiner Daten ein.

Bei der Systemeinstellung Feedback und Diagnose könne man das Versenden von Diagnose- und Nutzungsdaten nur begrenzen, jedoch nicht ganz ausschalten. Die Datenfreigabe zu beschränken habe auch Konsequenzen für die Funktionen bei Windows 10. So könne man weder die Diktierfunktion noch die sprachgesteuerte Assistenzfunktion Cortana nutzen, wenn man das Sammeln von Informationen über Kontakte, akutelle Kalenderereignisse, Sprach- und Handschriftmuster und den Eingabeverlauf unterbinde.

Welche Informationen Windows 10 genau an Microsoft weiterleite sei unklar. Dem Unternehmen zufolge "werden Informationen zur Verwendung von Windows übermittelt". Zugriff auf "relevante Teil der gesammelten Informationen" hätten laut Microsoft "möglicherweise" dann "Mitarbeiter, Auftragnehmer, Lieferanten und Partner".

-- M. Cavcic (ULD SH)



 

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