Auswärtiges Amt und Britische Botschaft widmen sich bei MSC erstmalig gemeinsam dem Thema „Frauen, Frieden und Sicherheit“

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Quelle: Auswärtiges Amt
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 13. Februar 2020.

Berlin/München, 13.02.2020 - Das Auswärtige Amt und die Britische Botschaft in Deutschland widmen sich bei der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz erstmalig gemeinsam dem Thema „Frauen, Frieden und Sicherheit".

In einem Townhall-Meeting zu gewalttätigem Extremismus in Kriegs- und Krisengebieten diskutieren Aktivistinnen, Betroffene und Vertreterinnen international tätiger zivilgesellschaftlicher Gruppen über ihre Erfahrungen und darüber, wie man dieser globalen Bedrohung begegnen kann.

Eröffnet wird die Veranstaltung von Staatsministerin Michelle Müntefering und dem britischen Staatsminister für internationale Entwicklung und den Nahen Osten, Dr. Andrew Murrison.

Ebenfalls anwesend sein wird die Gräfin von Wessex, Ehefrau von Prinz Edward, die als Mitglied der königlichen Familie die UN-Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit unterstützt.

 

Gewalttätiger Extremismus als geopolitische Bedrohung

Überall auf der Welt stehen Entscheidungsträger vor der Herausforderung, dem Anstieg des gewalttätigen Extremismus entgegenzuwirken. Von Somalia bis Nigeria, von Syrien bis Afghanistan, von Myanmar bis Indonesien und auch in Europa und den USA ist kaum eine Region von Gewalt und rassistischen Ideologien unberührt. Die Rolle der Frauen wird dabei oft übersehen oder kaum verstanden – seien es Frauen als einflussreiche Akteurinnen des Wandels als auch als extremistische Kämpferinnen selbst.

Die von Großbritannien und Deutschland gemeinsam organisierte Veranstaltung stützt sich auf die Erfahrungen zweier Frauen aus Nigeria und Indonesien: Hamsatu Allamin, Regionalmanagerin des nigerianischen Stabilitäts-und Versöhnungsprogramms und Mitglied der Föderation der muslimischen Frauenverbände in Nigeria, und Nurshadrina Khairadhani, Teilnehmerin des Deradikalisierungs-Programms der indonesischen Regierung.

Mit ihnen diskutieren Sanam Anderlini,Gründerin und CEO des International Civil Society Action Network und Azadeh Moaveni, Senior Gender Analyst International Crisis Group. Moderiert wird die Veranstaltung von der leitenden internationalen Korrespondentin der BBC, Lyse Doucet. (Quelle/Original-Content: Gemeinsame Pressemitteilung der Botschaft des Vereinigten Königreiches und des Auswärtigen Amts)

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