USB-Schnittstelle

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Bild: USB-Absicherung und Verschlüsselung von USB-Sticks unter Win7

USB-Schnittstelle ist die Bezeichnung einer Verbindungsmöglichkeit eines Computers mit externen Geräten, die technisch über das serielle Bussystem (USB = Universal Serial Bus) realisiert wird. Diese Schnittstelle sollte die früheren, zumeist auf bestimmte Geräte bezogenen externen Computer-Schnittstellen z.B. für Drucker, Tastatur und Maus ersetzen.

Über die USB-Schnittstelle können viele Geräte, wie beispielsweise Datenspeichermedien (USB-Speicher, Festplatten, DVD-Laufwerke), Drucker, Scanner, Maus, Chipkartenleser oder sogar Monitore an den Computer angeschlossen werden. Auch zu Smartphones kann hierüber eine USB-Kabelverbindung hergestellt werden. Die angeschlossenen Geräte sowie deren Eigenschaften werden größtenteils automatisch erkannt.

Aus Sicherheitssicht wurde die USB-Schnittstelle im Zusammenhang mit der Nutzung von USB-Speicher-Sticks als Nachfolger des Diskettenlaufwerk-Sicherheitsproblems gesehen und entsprechend behandelt. Viele Unternehmen verbieten die Benutzung der USB-Schnittstelle aus Gründen des Datendiebstahls und Datenmissbrauchs oder schränken den Gebrauch technisch auf BIOS-Ebene oder mittels Zusatzprogrammen ein. Moderne Betriebssysteme (z.B. Windows ab Version 7) beinhalten mittlerweile selbst ausreichende Möglichkeiten der Absicherung der USB-Schnittstelle (Device Control) und stellen eigene Funktionalitäten zur Verschlüsselung für USB-Speicher-Sticks zur Verfügung (Bitlocker to go).


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